LH Jörg Haider: Neue Betriebsansiedelungen für Kärnten!

Viele Projekte vor Fertigstellung bzw. Inbetriebnahme - Russische Investoren für 3 neue Projekte in Kärnten - Nachhaltiger Aufschwung in den letzten 5 Jahren

Klagenfurt (OTS) - Im Zuge einer Pressekonferenz heute, Montag, berichtete Landeshauptmann Jörg Haider über die Wirtschaftssituation in Kärnten, die sich in den vergangenen fünf Jahren nachhaltig verbessert hat. Aber auch in den kommenden Monaten kommt es zu einer Reihe neuer Betriebsansiedelungen bzw. Erweiterungen. Der Landeshauptmann zeigte sich davon überzeugt, dass sich dadurch der Wirtschaftsaufschwung der letzten Jahre fortsetzen werde.

Im Sommer wurde beim Almhüttendorf auf der Flattnitz mit dem Bau begonnen, die Fertigstellung ist im Jahr 2009 vorgesehen. Dieses Projekt mit 22 Hütten und rund 220 Betten wird der gesamten Region, die stark von der Abwanderung betroffen ist, neue Impulse geben. Bereits im September wird das Danieli Werk in Völkermarkt eröffnet, das im Bereich Assembling und Engineering 80 neue Arbeitsplätze in den nächsten 2 Jahren schafft. Ebenfalls kurz vor der Eröffnung steht das neue Magna-Werk in Klagenfurt, das insgesamt 225. Werk im Konzern. Zum Start werden 50 Mitarbeiter eingestellt, in den folgenden Jahren wird auf 200 erweitert. In dem Klagenfurter Magna-Werk werden elektronische Steuerungen für Klimaanlagen hergestellt, wobei 60 Prozent der Beschäftigten Frauen sein werden.

Im September bzw. Anfang Oktober erfolgt der Spatenstich für das neue Turboladerwerk der Firma Mahle in St. Michael. Durch die Erweiterung des bestehenden Standortes werden insgesamt 450 bis 500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Dabei hat sich Mahle mit der Firma Bosch auf ein 50:50 Joint Venture zur Produktion von Abgasturboladern geeinigt. Ebenfalls im Raum Bleiburg plant die Firma Kohlbach ihr insgesamt 3. Produktionswerk in Kärnten. Die Firma, die Ofenbefeuerungsanlagen für Biomasse herstellt und bereits zwei Werke in Wolfsberg betreibt, hat den Standort Kärnten einem Werksneubau in Ungarn vorgezogen. Am Standort des ehemaligen Funder-Werkes in Kühnsdorf eröffnet die Firma Kruschitz Kunststoff-Recycling GmbH ein neues Werk. Mit dem Projekt "Vom Abfall zum Fertigprodukt" soll die Technologie- und Know-How-Führerschaft im Bereich Waste-Management erreicht werden. Mit einer Investitionssumme von 17 Millionen Euro werden 80 bis 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Schließlich erfolgt noch im September der Spatenstich für den Campus Futura. Das Jugend-und Familiengästehaus wird mit einer Investition von 6,9 Millionen Euro 15 neue Arbeitsplätze schaffen, geplant sich rund 20.000 Nächtigungen im Jahr.

Neben dem Magna-Werk und dem neuen Ikea-Standort eröffnet im September auch der Gartengerätehändler Zgonc seine erste Kärnten-Filiale in Klagenfurt. Mit einer Investition von 4 Millionen Euro werden 20 neue Arbeitsplätze geschaffen, eine weitere Filiale in Villach soll folgen. Und die Firma Europlast Kunststoffbehälterindustrie GmbH, eine Tochterfirma einer süditalienischen Unternehmensgruppe, plant eine Betriebserweiterung in Dellach/Drautal, wobei die erste Ausbaustufe 2008 mit einer Investition von 1,5 Millionen Euro 10 neue Arbeitsplätze schaffen wird.

Besonders erfreut zeigte sich der Landeshauptmann auch darüber, dass es ihm im Rahmen seiner Sibirien-Reise gelang, russische Investoren für 3 neue Projekte in Kärnten zu gewinnen. So kommt es am Nassfeld zu einem Aus- und Neubau des Hotel Waldner, das zukünftig als Ganzjahresbetrieb mit 450 Betten geführt werden soll. Weiters soll ein Logistik-Zentrum im Raum Arnoldstein errichtet werden, das der Unternehmensgruppe von Herrn Papajev als Zentrale für den Werkzeugvertrieb in Westeuropa dienen wird. Und schließlich konnte für das Tibet-Zentrum in Hüttenberg ein neuer Investor gefunden werden, bereits heute wird eine eigene Gesellschaft in Klagenfurt gegründet. Die neuen russisch-schwedischen Investoren werden die Gesamt-Investitionen von 22 Millionen Euro mit einem Eigenkapital von 6 Millionen Euro unterstützen, anstatt der bisher 2 Millionen Euro, die von der Rogner-Gruppe vorgesehen waren. Und mit der Gruppe Michaeler und Partner konnte der Landeshauptmann bereits einen neuen Errichter und Betreiber für das im Tibet-Zentrum integrierte Hotel finden.

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