Unternehmer bei Inflation, Energie und Löhnen selbst unter Druck

Die jüngsten Lohnforderungen sind für Unternehmen ruinös

Wien (OTS) - Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) ruft die Verhandler der nächsten Lohnrunde zu Abschlüssen mit Augenmaß auf. Im Licht einer spürbar abkühlenden Konjunktur sind Forderungen jenseits der 5 % realitätsfremd und ruinös. Die kleinen und mittleren Betriebe Österreichs, also mehr als 99% aller Unternehmen im Land, stehen selbst durch steigende Energiepreise, übertriebene Lohnnebenkosten und hohe Inflation unter starkem Druck und können sich angesichts rückläufiger Nachfrage keine Mehrbelastung leisten, ohne Arbeitsplätze abzubauen. Denn nicht nur Arbeitnehmer, auch Arbeitgeber leiden unter der extremen Preissteigerung und können dieser ebenfalls nicht entrinnen.

Der ÖGV erinnert Bundesregierung und Sozialpartner daran, dass nur gesunde Betriebe dauerhafte Arbeitsplätze anbieten können. In einem globalen Wettbewerb ist es notwendig, über die nationalen Grenzen hinauszuschauen und gemeinsam verträgliche Rahmenbedingungen zu erhalten.
Punktuelle Zuschüsse, wie sie im laufenden Wahlkampf vielfach populistisch versprochen werden, sind nicht die Grundlage einer verantwortlichen Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV)

Der Österreichische Gewerbeverein ist seit 1839 als freie Interessenvertretung die Plattform der Privat- und Familienunternehmer. Seine 3.500 Mitglieder stehen für ein langfristiges, verantwortungsvolles und nachhaltiges unternehmerisches Engagement. Sie stehen mit Namen und Person für die Konsequenzen des eigenen Handelns ein und übernehmen so eine vorbildhafte gesellschaftliche Verantwortung.

Der ÖGV ist - im Gegensatz zu einem ausufernden Sozialstaat - dem freien Unternehmertum und der individuellen Freiheit verpflichtet. Er lebt Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortung und hält das als wichtige Voraussetzung für privates Eigentum. Er lehnt unbotmäßige Steuern und Abgaben ebenso ab wie übermäßige Subventionen, Protektionismus, Staatswirtschaft und Missbrauch der politischen Macht. All dies behindert den fairen Wettbewerb.

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