Frauenberger: Rund 139.000 Hausanschläge bringen Klarheit

Nationalratswahl 2008 - Neue Aushänge heben Sicherheitsgefühl und bieten einen verbesserten Datenschutz

Wien (OTS) - Bei der kommenden Nationalratswahl am 28. September sind - bis zum Ende der Reklamationsfrist vorläufig - 1.156.865 WienerInnen wahlberechtigt. Die Gruppe der 16-17 Jährigen umfasst dabei rund 28.000 WählerInnen, jene der JungwählerInnen, also zwischen dem 1. Oktober 1988 und 28. September 1992 Geborenen, die bei der vergangenen Nationalratswahl noch nicht wahlberechtigt waren, fasst in Wien knapp 57.000 Personen, erklärt die für Wahlen zuständige Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger.

Höheres Sicherheitsgefühl, verbesserter Datenschutz

So wie bei jeder Wahl informieren auch bei der Nationalratswahl 2008 rund 139.000 Hausanschläge (Kundmachung) darüber, wie viele Wahlberechtigte pro Wohnung im Wählerverzeichnis eingetragen sind. Wurden die WählerInnen bislang nach weiblich und männlich angeführt, woran zu erkennen war, ob in einer Wohnung etwa eine alleinstehende Frau wohnt, so sind auf den neuen Hausanschlägen lediglich die Gesamtzahl der in einer Wohnung gemeldeten Personen angegeben. Vor allem für Frauen stellt diese - einfache, aber effiziente - Maßnahme eine Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls dar.

Dazu Stadträtin Frauenberger: "Als Frauenstadträtin und für Wahlen Zuständige ist es mir ein großes Anliegen, den WählerInnen bestmöglichen Datenschutz und den Frauen ein optimales Sicherheitsgefühl zu bieten".

Mit der Neuerung wurde zudem in Sachen Datenschutz ein wesentlicher Schritt in Richtung verbessertes Service für BürgerInnen gesetzt.

Was tun, wenn man sich auf den Hausanschlägen nicht findet?

Findet man sich auf dem Hausanschlag nicht, so kann von 19. August bis einschließlich 28. August 2008 im zuständigen Wahlreferat des Magistratischen Bezirksamtes in das Wählerverzeichnis Einsicht genommen werden (Reklamationsverfahren). Stellt man bei dieser Einsichtnahme fest, dass eine Eintragung im Wählerverzeichnis fehlerhaft ist, kann beim zuständigen Wahlreferat schriftlich (auch per E-Mail oder FAX) sowie durch persönliche Vorsprache eine Eintragung, Berichtigung oder Streichung einer Person im Wählerverzeichnis beantragt werden.

Fragen rund um die Nationalratswahlen 2008 in Wien beantwortet das Stadtinformationszentrum unter Telefon 01/525 50
(Schluss) ef

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Elvira Franta, Bakka phil.
Mediensprecherin StRin Sandra Frauenberger
Tel.: 4000/81853
Mobil: 0676/8118 81853
E-Mail: elvira.franta@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0002