SP-Haider: Gleiche Chancen für alle Kinder von 3 bis 6 Jahren durch Gratis-Kindergarten

SPÖ bekennt sich zu einem Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung

Linz (OTS) - "Wer heutzutage Kinder bekommt, überlegt sehr genau und verantwortungsbewusst, ob er/sie ihnen auch optimale Startvoraussetzungen für eine chancenreiche Zukunft bieten kann. Zu diesen Voraussetzungen gehört eine gute Kinderbetreuung, die auch außerhalb des Elternhauses höchsten Ansprüchen gerecht wird und die für alle Eltern leistbar ist. Deshalb muss der Kindergartenbesuch für Kinder von drei bis sechs Jahren inklusive Mittagstisch kostenlos und auf freiwilliger Basis möglich sein", erneuert Landesparteivorsitzender LH-Stv. DI Erich Haider seine Forderung, die von der SPÖ Oberösterreich mit einem Antrag an den Bundesparteitag untermauert wurde. Die oö. Sozialdemokraten bekennen sich zudem zu einem Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung.

Wenn Paare sich für Kinder entscheiden, hängt das auch mit der Kinderbetreuung vor Ort zusammen. Eine Befragung der SPÖ Frauen in Oberösterreich hat ergeben, dass für ein Drittel der Frauen das Kinderbetreuungsangebot in ihrer Gemeinde nicht passend ist. Daraus resultiert Handlungsbedarf, denn die Chance auf bestmögliche Förderung im Kleinkindalter dürfe nicht von der Finanzkraft der Eltern bzw. vom Willen der Wohnsitzgemeinde abhängig sein, betont Haider und fordert eine einheitliche Regelung, die der Bund mit den Ländern vereinbart, in deren Kompetenzbereich die Kinderbetreuung liegt.

Im Kindergarten werden Mädchen und Buben nicht nur betreut, wichtige soziale Kontakte mit anderen Kindern werden geknüpft und die Bildungs- und Lebenschancen insgesamt positiv beeinflusst. "Erst wenn es ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges Angebot in allen Gemeinden gibt, Eltern ihre Kinder mittags mit einem warmen Essen gut versorgt wissen und der Kindergartenbesuch sie nicht vor finanzielle Hürden stellt, kann von echter Wahlfreiheit die Rede sein", so Haider.

Mehrwertsteuer und die Steuern auf Energie, bescheren dem Finanzminister derzeit ein sattes Einnahmenplus, das zur Finanzierung herangezogen werden könnte. "Für die Zukunft unseres Landes wird es entscheidend sein, wie viele junge Menschen eines Tages die Grundlage der Wertschöpfung erarbeiten. Da die Geburtenzahlen sinken und reine Geldleistungen hier keine nachhaltige Änderung bewirkt haben, sollte die Politik jetzt alles tun, um familienfreundliche Rahmenbedingungen in unserer Gesellschaft zu schaffen, die es Eltern erleichtern, den Nachwuchs groß zu ziehen und in der Kinder aus allen sozialen Schichten gleiche Zukunftschancen haben", ist Erich Haider von der Richtigkeit dieser Forderung überzeugt und freut sich, dass bei diesem Thema endlich auch in die ÖVP Bewegung gekommen ist.

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