Rossmann zu Konjunktur: "Steuerentlastung muss sofort einsetzen"

"Senkungen bereits im Jahr 2009" - Konsumnachfrage stärken - Neue Energie als Konjunkturmotor

Wien (OTS) - "Die Lage der Konjunktur verlangt nach einer
sofortigen Steuersenkung", erklärte der Budget- und Finanzsprecher der Grünen, Bruno Rossmann angesichts des WIFO-Konjunkturberichtes. "Wie von den Grünen immer wieder gefordert, braucht Österreich eine umfassende Steuerreform. Das bedeutet eine sofortige Senkung der Lohn- und Einkommenssteuer im Ausmaß von 3,5 Mrd. Euro. Außerdem muss die Wirkung der Kalten Progression aufgehoben werden", so Rossmann. Das heißt die Steuertarifstufen müssen an die Gehaltsentwicklung gekoppelt werden. Gleichzeitig brauche Österreich einen Masterplan zum Ausstieg aus Öl und Gas. "Öl und Gas sind die zentralen Inflationstreiber", so Rossmann. Die Förderung von Alternativenergien macht hier doppelt Sinn. Sie macht Energie billiger und dient als Innovationsfaktor und damit als Konjunkturmotor.

"Die Zeit drängt", so Rossmann. Der WIFO-Konjunkturbericht zeige einerseits, dass der Konjunkturaufschwung der letzten Jahre zu Ende ist und andererseits, dass sich bereits eine Trendwende am Arbeitsmarkt abzeichnet. Diese ist die Folge der internationalen Konjunkturentwicklung. Es hat sich aber auch die Konsumnachfrage zuletzt eher schwach entwickelt. Die hohe Inflation und die kalte Progression haben zu deutlich rückläufigen Realeinkommensentwicklungen geführt. "Eine sofortige Steuerentlastung muss her. Das stärkt nicht nur Konsumnachfrage, sondern bietet auch einen Anreiz zur Stabilisierung der Konjunktur", so Rossmann abschließend.

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