Mahlzeit

Arbeitsunfälle 2003 - 2007 im Beherbergungs- und Gaststättenwesen

Wien (OTS) - In der Hochsaison erinnert die AUVA an den
Kinderspruch "Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht". Die aktuellen Zahlen der Arbeitsunfälle im Gastgewerbe zeigen auf, dass diese Instrumente vor allem auch für Küchen- und Servierpersonal gefährlich sind. Von 2003 bis 2007 wurden fast 20.000 Arbeitsunfälle von Köchen, Kellnern und Küchengehilfen anerkannt. Dabei zählen Schnitt- und Hackwunden an den Händen zu den häufigsten Verletzungen. Alle Infos über die Soziale Unfallversicherung:
www.auva.at

Anm. Die Infografik ist auf Anfrage auch als CMYK-JPEG- und Indesign-Datei verfügbar.

Über die AUVA: Soziale Unfallversicherung für rund 4,4 Millionen Versicherte

Bei der AUVA sind rund 4,4 Mio. Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Mio. Arbeiter, 1,5 Mio. Angestellte, 370.000 Selbstständige sowie 1,3 Mio. Schüler und Studenten. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung überwiegend aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Diese zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 3.930,00 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

Prävention ist die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, weil sich damit das Schadensgeschehen ursächlich beeinflussen lässt. Prävention, also die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten, senkt die Kosten für die Heilbehandlung, die Rehabilitation und die finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten. Die AUVA hat sich daher nie als "Verwalter" von Arbeitsunfällen betrachtet oder sich darauf beschränkt, "nur" die Haftung der Arbeitgeber im Falle von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten zu übernehmen. Die AUVA hat es immer als ihre vorrangige Aufgabe angesehen, aktiv und offensiv Arbeitsunfälle zu verhüten: etwa durch intensive Aufklärung über Gefahren am Arbeitsplatz, Information oder Motivation der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, durch Forschung oder durch vorbeugende Betreuung von besonders bedrohten Versicherten. In die Säule Prävention wurden 2007 rund 60 Mio. Euro investiert.

Rückfragen & Kontakt:

AUVA - Sicherheitsmarketing und Presse
Dr. Wilfried Friedl
Adalbert-Stifter-Straße 65, 1200 Wien
Tel.: +43 1 33 111-530
E-Mail: wilfried.friedl@auva.at
Web: www.auva.at

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