Hofer: FPÖ fordert Beseitigung der "Heiratsstrafe"

Junge Familien sind zu entlasten

Wien (OTS) - "Die FPÖ fordert die Gebührenbefreiung bei der Heirat von Mann und Frau", so heute FPÖ-Familiensprecher NAbg Norbert Hofer. "Mit dieser Befreiung soll die im Zusammenhang mit ihrer Vermählung stehende abgabenrechtliche Belastung für junge Ehepaare beseitigt werden. In Zukunft sollten die damit verbunden Dokumente bzw. deren Änderungen sowie die dazugehörigen Anträge abgabenfrei sein."

Nicht befreit wäre demnach die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft an einen der Ehegatten, sehr wohl aber die Anmeldung zur Eheschließung, die heute 13,20 Euro Bundesgebühr kostet. "Die Durchführung der Trauung selbst kostet 5,45 Euro an Bundesverwaltungsabgabe", berichtet Hofer. "Allerdings nur während der Amtszeit und in den Amtsräumen des Standesbeamten, ansonsten wird die Sache rasch teurer. So kostet die Trauung außerhalb der Amtsräume 54,50 Euro und außerhalb der Amtszeit 10,90 Euro."

Des Weiteren fielen im Falle einer Heirat Kosten für Namensänderungen in diversen Dokumenten an, betont Hofer. "Die Neuausstellung von Personalausweis, mit 56,70 Euro Pauschalgebühr, Reisepass, 69,90 Euro Pauschalgebühr und evtl. Führerscheinduplikat, 45,60 Euro, sowie die Ausstellung einer Heiratsurkunde, 8,70 Euro, schlägt mit gesamt 199,55 Euro zu Buche. Diese Heiratsstrafe ist zu beseitigen."

Hofer abschließend: "Von galoppierenden Teuerungswellen maßgeblich betroffen, sind Familien dringend zu entlasten. Hier ist der Staat gefordert, jungen Menschen, die sich für einen gemeinsamen Lebensweg entscheiden, symbolische und finanzielle Starthilfe zu leisten. Die Familie ist das Rückgrat unserer Gesellschaft, nicht ihr Sparschwein."

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