Fekter: Österreich hilft nach bewaffneten Auseinandersetzungen im Kaukasus

Tausende Verletzte, rund 20.000 Menschen auf der Flucht; Hilfeersuchen an EU-Mitgliedstaaten

Wien (OTS) - "Österreich hat eine sehr lange, gute und bewährte Tradition in der Hilfe und Unterstützung für Menschen in Not", betont Innenministerin Dr. Maria Fekter: "Österreich wird seinen Beitrag leisten um die richtige Hilfe so rasch als möglich zur Verfügung zu stellen".

Im Zusammenhang mit den bewaffneten Auseinandersetzungen im Kaukasus hat Georgien am 10. August 2008 an die Europäische Kommission und die NATO/Partnerschaft für den Frieden ein Hilfeersuchen ausgesendet, das in weiterer Folge in der Bundeswarnzentrale des Einsatz- und Krisenkoordinationszentrums des Bundesministeriums für Inneres einlangte.
Georgien ersuchte insbesondere um die Beistellung von Blutplasmaprodukten, Emergency Health Kits und Verbandsstoffen für die Versorgung der zahlreichen Verletzten und Flüchtlinge.

Am 12. August 2008 aktivierte das Monitoring and Information Centre der Europäischen Kommission auch den Zivilschutzmechanismus innerhalb der Union und übermittelte ein präzisiertes Hilfeersuchen Georgiens an die Mitgliedstaaten, das insbesondere neben dem bereits kommunizierten Bedarf auch das dringende Ersuchen um Beistellung von Zelten, Decken und Schlafsäcken beinhaltete.

Von Seiten des Innenministeriums, das für die Koordination der internationalen Katastrophenhilfe zuständig ist, werden bereits in den nächsten Tagen dringend benötigte medizinische Hilfsgüter, Verbandsstoffe sowie auch Zelte, Decken und Basismaterial für Notunterkünfte mit logistischer Unterstützung des Österreichischen Roten Kreuzes im Krisengebiet zur Verfügung gestellt werden.

Ein diesbezügliches Hilfsangebot wird den georgischen Zivilschutzbehörden im Wege der Europäischen Kommission übermittelt.

Der gesamte Einsatz wird vom Bundesministerium für Inneres im Rahmen seiner Zuständigkeit für die internationale Katastrophenhilfe und das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement finanziert und organisiert.
Darüber hinaus wird das Bundesministerium für europäische und internatioanle Angelegenheiten im Rahmen seiner Zuständigkeit humanitäre Hilfe und Unterstützung bei Wiederaufbauprojekten anbieten.

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