BM Hahn: "Gra(n)tulation für Österreichs Spitzen-Physiker"

Die Physiker Caslav Brukner und Markus Aspelmeyer erhalten Forschungsgelder aus Cambridge

Wien (OTS) - Mit dem "Large Grant" fördert das Foundational Questions Institute (FQXi) weltweit Forschungsprojekte zu fundamentalen Fragen der Physik und Kosmologie. In diesem Jahr werden gleich zwei Physiker renommierter österreichischer Forschungsinstitute diese Gelder erhalten. Caslav Brukner (Universität Wien) und Markus Aspelmeyer vom Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erhalten je rund 47.000 Euro. Forschungsminister Hahn zeigt sich erfreut über die beiden Preisträger, denn "der in Serbien gebürtige Caslav Brukner ist ein Beweis für den international renommierten Forschungs- und Wissenschaftstandort Österreich. Der in Deutschland gebürtige Markus Aspelmayer zählt zum Team jenes Innsbrucker Quanten-Instituts, von dem man mittlerweile beinahe monatlich Erfolgsmeldungen hört".

Brukner und Aspelmeyer forschen an den äußersten Grenzen unseres derzeitigen wissenschaftlichen Weltbildes. Aspelmeyer gilt als Experte für Quantenexperimente, Brukner beschäftigt sich hingegen mit den möglichen Alternativen zur Quantenphysik. Letzterer war Maria Curie Fellow am Imperial College London, ebenso wie Professor an der Tsinghua University in der diesjährigen Olympiastadt, Peking. Aspelmeyer erhielt erst im Vorjahr den Ignaz Lieben Preis der ÖAW sowie den Fresnel-Preis der European Physical Society. "Gleichzeitig gratuliere ich den Instituten, sowie dem Teamleiter, Anton Zeilinger, denn ohne gute institutionelle Rahmenbedingungen, sind derartige Erfolge nur schwer zu erzielen", hebt Hahn abschließend hervor.

Das Foundational Questions Institute (FQXi), basierend auf der John Templeton Foundation, ist in Cambridge, USA, angesiedelt. Das Ziel des FQXi ist der Aufbau eines weltweiten Netzwerks zur Erforschung von Ursprung und Entwicklung des Universums. Gefördert werden Projekte aus dem Bereich der Physik und Kosmologie, die durch innovative Theorien wissenschaftliches Neuland betreten. Heuer wurden dafür insgesamt über 2,6 Millionen US-Dollar ausgeschüttet. Die John Templeton Foundation vergibt übrigens auch den "Nobelpreis für Logik", den dieses Jahr das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) durch die Kurt-Gödel-Gesellschaft mitsubventioniert hatte.

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