Bildungsland Vorarlberg bietet Chancen für alle

LH Sausgruber und LR Stemer präsentierten Schwerpunkte der Vorarlberger Bildungsoffensive

Bregenz (VLK) - Vorarlberg verfügt über ein qualitativ hochwertiges und vielfältiges Bildungsangebot - von der vorschulischen Bildung bis hin zur lebensbegleitenden Fort- und Weiterbildung. Dieses Angebot zu erhalten, aber auch selbstkritisch zu hinterfragen und mögliche und nötige Optimierungen umzusetzen ist das zentrale Ziel der Bildungsoffensive "Bildungsland.Chancenland.Vorarlberg", so Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Siegi Stemer heute, Mittwoch, im Landhaus. Sausgruber hob einmal mehr die Bedeutung einer möglichst frühen, spielerischen und umfassenden Förderung der Kinder hervor. Dabei nehmen neben den Eltern und Familien auch die Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindergärten eine wichtige Rolle ein. Den Bedarf an solchen Einrichtungen durch die Eltern bestimmen zu lassen, sei der richtige Weg, sagte Sausgruber. Jährlich werden in allen Gemeinden verpflichtende Bedarfserhebungen durchgeführt, auf Basis derer die Angebote konzipiert werden.

Im Bildungsland Vorarlberg stehen die Menschen im Mittelpunkt, betonte LR Stemer: "Mit unserer aktuellen Bildungsoffensive wollen wir die vielfältigen Bildungschancen kommunizieren, die allen Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern offen stehen. Mehr noch:
Angehörige aller Alters- und Gesellschaftsschichten sollen motiviert werden, diese Chancen aktiv zu nützen."

Deutlich gesenkte Klassenschülerzahlen in den Volksschulen, individuelle Förderung auf der Basis der jeweiligen Stärken und Schwächen der Kinder in der neuen Vorarlberger Mittelschule, standortbezogene Förderkonzepte, um die Betreuung im schulischen Ablauf zu optimieren und den Bedarf an privater Nachhilfe zu verringern, sowie neue Maßstäbe durch das Vorarlberger Modell der Berufsreifeprüfung - das sind einige wichtige Stichworte im Rahmen der Bildungsoffensive. Vom Bund erwartet sich Stemer, "dass die nötigen regionalen Gestaltungsspielräume jedenfalls belassen werden müssen, wie auch immer die künftige Bundesregierung ausschaut." (gw)

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