SP-Ekkamp: Unsachliche Kritik von VP-Gerstl an neuen Tram-Durchgangslinien Bestätigung für Inkompetenz der Wiener ÖVP in Verkehrsfragen

Wien (SPW-K) - Erstaunt über die heftige Kritik von VP-Gemeinderat Gerstl - "verkehrsplanerische Amokfahrt" - an der mit Herbst startenden Umsetzung des Straßenbahn-Durchgangslinien-Konzepts zeigte sich Mittwoch der Vorsitzende des Unterausschusses Wiener Stadtwerke des Gemeinderates, Franz Ekkamp: "Sowohl die geplante neue Linienführung des bisherigen 65ers - künftig Linie 1 - als auch der Linie J - künftig Linie 2 - und des 71ers - in Hinkunft Linie 4 - via Ringstraße wird von nahezu allen Verkehrsexperten begrüßt. Die neuen Verbindungen schaffen bessere Anbindungen an die U-Bahn, reduzieren das Umsteigen bei der Fahrt zwischen großen Bezirken. Die derzeit noch verkehrenden Ring-Rund-Linien werden hingegen im gesamten Streckenverlauf, mit Ausnahme von Touristen, nur sehr wenig in Anspruch genommen", listete Ekkamp in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien die Vorteile der neuen Lösung auf.

Ekkamp erinnerte daran, dass "die Einrichtung der neuen Durchgangslinien vom Fahrgastbeirat der Wiener Linien initiiert worden ist und dem Vorschlag selbstverständlich Fahrgaststromuntersuchungen zugrunde liegen. So prognostizierte das Österreichische Institut für Raumplanung (ÖIR) in seiner Untersuchung, dass den neuen Linien ein hoher Fahrgastzuwachs mit plus 700.000 Fahrgästen jährlich beschieden sein wird", hob Ekkamp hervor. "Die Wiener Linien stellen also konkrete Untersuchungen an, bevor Änderungen in ihrem Liniennetz erfolgen. Die Wiener ÖVP versucht hingegen mit imaginären und deshalb nicht nachvollziehbaren Anruf-Quasi-Umfragen Verkehrspolitik zu machen. So unseriös sieht diese dann auch aus. Dass viele Wochen nach der Präsentation der neuen Tram-Durchgangslinien die Wiener ÖVP sich erst jetzt mit diesem Thema eingehender beschäftigt, unterstreicht einmal mehr die Inkompetenz dieser Partei auch und vor allem in Verkehrsangelegenheiten", schloss Ekkamp. (Schluss)

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