Broukal: Noch vor der Wahl wichtige Verbesserungen für die Unis beschließen

Bessere Frauenförderung und griffigere Studierendenanwaltschaft stehen außer Streit

Wien (SK) - "Was bei der Kinderbeihilfe und bei der Pflege möglich ist, muss auch bei den Unis möglich sein. Ich fordere ÖVP-Minister Hahn auf, seinen Wahlkampf zu unterbrechen und dafür einen Tag lang für 'seine' Unis zu arbeiten", sagt SPÖ-Nationalratsabgeordneter Josef Broukal. "Hahns Entwurf für ein neues Universitätsgesetz ist insgesamt gesehen eine Katastrophe - so sehen das auch alle an der Uni Tätigen, von den Rektoren bis zur ÖH. Aber einige Dinge, die sich von diesem Bild positiv abheben, könnten und sollten noch vor der Wahl beschlossen werden, so Broukal am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ." ****

An erster Stelle nennt Broukal die Verbesserung der Frauenförderung. Zwischen SPÖ und ÖVP ist seit April 2008 vereinbart, dass 40 Prozent aller Sitze in den Gremien der universitären Selbstverwaltung verpflichtend mit Frauen zu besetzen sind. "Hahns Text setzt die politische Vereinbarung mit der SPÖ korrekt um, dieser Text könnte jederzeit im Nationalrat beschlossen werden. Die Frauen an den Unis hätten es sich verdient", sagt Broukal.

Ein Studierendenanwalt mit Biss an jeder Uni

Ein zweiter Punkt, in dem eine Zustimmung zu Hahns Entwurf für die SPÖ möglich ist, ist laut Broukal der Ausbau der Studierendenanwaltschaft. "An jeder Uni soll es eine Person geben, die sich mit Nachdruck um die Interessen der Studierenden kümmert, mit voller Akteneinsicht und starken Befugnissen", sagt Broukal. (Schluss) wf

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