VP-Gerstl: Wienerinnen und Wiener gegen Einsparung der Wiener Ringlinie

ÖVP Wien fordert Angebotssicherung bei den Wiener Linien

Wien (VP-Klub) - "Die geplanten Änderungen der Straßenbahnführungen am Ring stoßen bei den Wienerinnen und Wienern auf große Ablehnung", so der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl. Er beruft sich dabei auf zahlreiche Beschwerden, die bei der ÖVP täglich eingehen. "Die Ringrundlinie ersatzlos zu streichen, würde nicht nur die Frequenz der Touristenbusse erhöhen. Sie stellt auch eine erhebliche Beeinträchtigung der Anrainer, Geschäftsleute und Dienstnehmer in und um die Innenstadt dar", so der ÖVP-Mandatar.

"Über die geplante Einsparung der Wiener Ringlinie verbunden mit der Zusammenlegung der Linie 1 mit der Linie 65 und dem N-Wagen, sowie der verkürzten Linie 2 mit dem J- und dem N-Wagen sind die Wienerinnen und Wiener alles andere als erfreut. Hier zeigt sich einmal mehr die eindimensionale Umsetzung bestimmter verkehrplanerischer Elemente, ohne irgendeinen Blick auf den Zusammenhang zu werfen", kritisiert Gerstl die geplanten Einschränkungen.

Erst im Dezember des vergangenen Jahres wurde ein Buskonzept vorgelegt, das den Ring entlasten sollte. "Jetzt wird die wichtigste Entlastung, nämlich die Ringrundlinie, ohne ersichtlichen Grund eingespart. Parallel dazu werden die Straßenbahnlinien umgeplant, das Radwegenetz und die Fußgängerwege werden ebenfalls getrennt voneinander behandelt. Die Autofahrer möchte Stadtrat Schicker in Allianz mit den Wiener Grünen sowieso am liebsten aus der Innenstadt verbannen. Die ÖVP Wien fordert statt dieser verkehrsplanerischen Amokfahrt ein Gesamtkonzept für alle Verkehrsteilnehmer auf der Wiener Ringstraße", so die abschließende Forderung Gerstls.

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