Massive Greenpeace-Kritik an PR-Feldzug von Land Rover

Zweitgrößter Kfz-Klimasünder Europas verkauft gutes Gewissen bereits ab 133 Euro

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace übte heute in einer Aussendung heftige Kritik am britischen Geländewagenerzeuger Land Rover und seinem PR-Feldzug zur vorgeblichen Einsparung von CO2-Emissionen.

Land Rover wird sein CO2-Offset-Programm, demzufolge die Kunden die Emissionen ihrer Fahrzeuge finanziell ausgleichen können, nun auch nach Österreich bringen. Abhängig vom Neuwert des jeweiligen Autos sollen die zusätzlichen Kosten dann 133 bis 241 Euro für die ersten 75.000 Kilometer betragen. "Land Rover will seine Kunden glauben machen, dass man für 133 Euro plötzlich mit gutem Gewissen ein Zwei-Tonnen-Auto kaufen kann", moniert Greenpeace-Sprecher Jurrien Westerhof.

Die Durchschnittsemissionen der Marke Land Rover betragen 249 Gramm CO2 pro Kilometer, womit der britische Hersteller von allen europäischen Marken nach Porsche der zweitgrößte Klimasünder ist. Die Emissionen eines durchschnittlichen Land Rover sind rund doppelt so hoch wie der Wert, den Autos 2012 im Schnitt emittieren sollen. Zudem präsentiert sich die Marke gern als Auto für Abenteurer, erreicht in Österreich ihre größte Dichte aber vermutlich in der Wiener Innenstadt.

"Land Rover will mit seiner Aktion vermitteln, dass man seine verantwortungslose Kfz-Vorliebe mit nur 133 Euro kompensieren kann. Wer den Klimaschutz jedoch tatsächlich ernst nimmt, kauft solche Geländekutschen gar nicht erst", schließt Westerhof.

Rückfragen & Kontakt:

Attila Cerman, Greenpeace CEE; Tel.: 0664-3435354
DI Jurrien Westerhof, Greenpeace CEE; Tel.: 0664-6126701

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRP0001