Hofer: FPÖ teilt Experten-Kritik an Alibi-Erhöhung der Familienbeihilfe durch SPÖ und ÖVP

Wien (OTS) - "Auch in ihren letzten Wochen kommt diese Bundesregierung über halbherzige Pseudolösungen für die dringlichsten Probleme der Menschen in unserem Land nicht hinaus", kritisiert FPÖ-Familiensprecher NAbg Norbert Hofer. "Die Kehrtwendung der ÖVP in Sachen 13. Monatsrate zur Familienbeihilfe noch vor der Wahl ist ein so durchsichtiges wie unbedachtes Unterfangen."

Es sei nicht einzusehen, weshalb die Familienbeihilfe für Schulkinder ab dem sechsten Lebensjahr aufgestockt werden solle, jüngere Kinder aber unberücksichtigt blieben, so Hofer. "Schließlich fallen auch im Vorschulalter hohe Kosten an. Dem wird von der jetzt vorgestellten Regelung aber in keinster Weise Rechnung getragen."

"Wir teilen deshalb die Kritik der Experten, die von einer unausgegorenen Idee sprechen und die Forderungen der FPÖ vollinhaltlich bestätigen. Es muss umgehend eine Erhöhung der Familienbeihilfe für alle Kinder erfolgen und diese regelmäßig inflationsangepasst werden. Eine 13. Rate in der vorgesehenen Form ist sozial unausgewogen und ungerecht. Die Expertenschelte erfolgt zu Recht und ist einigermaßen peinlich für die auf dem Fundament der eigenen Versäumnisse zum Stimmenfang ausgerückte Bundesregierung."

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