ARBÖ:Badeschlapfen haben am Motorrad nichts zu suchen

Wien (OTS) - Leider ist das Bild immer wieder zu beobachten:
Brennt die Sonne vom Himmel, fällt es einigen Bikern schwer, Lederkluft und Sturzhelm anzulegen. Mit Badeschlapfen, Shorts, kurzen Röckchen, T-Shirts oder Badekleidung brausen sie auf ihren heißen Maschinen dahin. Doch mangelnde Schutzkleidung kann bei einem Unfall schwere Verletzungen nach sich ziehen, warnt der ARBÖ. Und "Bekleidungsvorschriften" auf Motorrädern gelten übrigens nicht nur für den Lenker, sondern auch für den Sozius!

Für Zweiradpiloten ist das richtige Outfit lebenswichtig. "Bei mangelnder Schutzkleidung können bereits relativ harmlos erscheinende Stürze zu schweren Verletzungen führen", so Sieglinde Rernböck vom ARBÖ. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist es verlockend, sich für kurze Strecken nur in Badeschlapfen, Shorts, T-Shirt und OHNE Sturzhelm auf sein "heißes" Eisen zu schwingen. - Eine Entscheidung, die im schlimmsten Fall tödlich enden kann.

"Auch wenn man nur gschwind um ein Eis zischen möchte, ist ein Mindestmaß an Schutzkleidung unerlässlich", so Rernböck. Tragen Sie deshalb unbedingt:

  • festes Schuhwerk
  • lange Hosen, die nicht nur bei einem Sturz, sondern auch vor Verbrennungen durch heiße Motorteile schützen
  • Nierengurt, eventuell mit integriertem Rückenprotector
  • langärmelige Sommerjacke mit Protectoren
  • leichte Motorhandschuhe für den Sommer
  • Sturzhelm

Der Sturzhelm ist und bleibt das Nonplusultra, auf das Zweiradfahrer nicht verzichten dürfen! Nicht nur, weil er gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern weil er bei einem Sturz vor schweren Kopfverletzungen schützt. Wer in der Stadt unterwegs ist, und auf seinem "heißen Eisen" einen relativ kühlen Kopf bewahren will, der schwitzt im "luftigen" Jethelm nicht so sehr, wie in einem Vollvisierhelm.

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