"Blumen gegen Panzer" - 40 Jahre nach dem Ende des Prager Frühlings

ORF-Radio NÖ zum Einmarsch Warschauer Pakt-Truppen in die CSSR

St. Pölten (OTS) - Spätestens mit dem Einmarsch von Truppen der Warschauer Pakt-Staaten in der damaligen Tschechoslowakei endete in der Nacht von 20. auf 21. August 1968 der "Prager Frühling". Ein "Kommunismus mit menschlichem Antlitz" war das Ziel, Reise- und Pressefreiheit nur zwei Merkmale, die die westliche Welt für einige Monate sprichwörtlich in Atem gehalten hat.

In einer zehnteiligen Beitragsreihe unter dem Titel "Blumen gegen Panzer" und mit einem "Radio Niederösterreich spezial" zum Auftakt am Samstag, 16. August von 15.04 bis 16.00 Uhr zeichnet Radio Niederösterreich bis einschließlich 24. August (jeweils im "Sommermagazin" nach 15 Uhr, am 20. und 21.8. auch in "Guten Morgen Niederösterreich") die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im nördlichen Nachbarland nach.

Zu hören sind zahlreiche Original-Tondokumente aus den ORF-Archiven, aber auch von Radio Praha, Gespräche mit Zeitzeugen und dem Historiker Stefan Karner, der für seine umfassende Buchdokumentation über den Prager Frühling Zugang auch zu bislang verschlossenen sowjetischen Archiven erhalten hat.

Gesprächspartner sind u.a. damalige Spitzenfunktionäre Österreichs wie Staatssekretär Karl Pisa, Altlandeshauptmann Andreas Maurer, ORF-Generalintendant Gerd Bacher sowie die Schriftsteller Pavel Kohut und Jiri Grusa. Der damalige Beamte in der österreichischen Gesandtschaft und spätere Botschafter in Prag, Klas Daublebsky, erinnert sich ebenso an dramatische Stunden wie führende Militärs in Wien und frühere Grenz-Beamte sowie Bewohner von Gmünd und Haugsdorf.

Nicht zuletzt spannt Gestalter Michael Koch auch den Bogen zur Gegenwart - u.a. mit einem Lokalaugenschein in Tschechien, wo die nunmehrige Botschafterin Margot Klestil-Löffler, Vertreter des Österreichischen Kulturforums in Prag sowie des Österreich-Instituts in Brünn und nicht zuletzt auch Schüler und die Direktorin des österreichischen Gymnasiums in Prag Gesprächspartner waren.

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