Armutsbekämpfung: Existenzsicherung und aktive Arbeitsmarktpolitik gehören zusammen

Armutskonferenz für massive Investition in aktive Arbeitsmarktpolitik bei gleichzeitiger Existenzsicherung Erwerbsloser

Wien (OTS) - "Existenzsicherung und aktive Arbeitsmarktpolitik gehören zusammen", antwortet Sozialexperte Martin Schenk auf die Aussagen von AMS-Chef Kopf. "Beides ist sinnvoll und wichtig.

Länder mit höherer Ersatzrate beim Arbeitslosengeld wie Dänemark geben auch mehr für aktive Arbeitsmarktpolitik aus wie Österreich; -zum Teil doppelt so viel pro Erwerbslosen wie das AMS in Österreich." Die Armutskonferenz spricht sich für eine massive Investition in aktive Arbeitsmarktpolitik bei gleichzeitiger Existenzsicherung Erwerbsloser aus.

Armutsbekämpfend wirkt Arbeitsmarktpolitik aber nur, wenn es am AMS passende Angebote gibt. Wenn auch Menschen mit Teilerwerbsfähigkeiten Chancen bekommen. Wenn "workless poor" nicht in "working poor" verwandelt werden mit prekären, nachhaltig dequalifizierenden Jobs. Wenn die vielfältigen Problemlagen wie Wohnen, Kinderbetreuung, gesundheitliche Beeinträchtigungen, Schuldenregulierung bearbeitet werden.

Existenzsicherung und aktive Arbeitsmarktpolitik ist Teil eines "Mindestsicherungs-ABC", das die materielle Mindestsicherung (A), soziale Dienstleistungen (B) und aktive Arbeitsmarktpolitik (C) umfassen muß", so Diakonie-Sozialexperte Martin Schenk. www.mindestsicherung.at

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