Heinzl: Land Niederösterreich sperrt St. Pöltner Glanzstoff zu

Pröll und Gabmann die Totengräber des St. Pöltner Traditionsbetriebes

St. Pölten, (SPI) - "Die Totengräber sind enttarnt, die Glanzstoff in St. Pölten wird auf Weisung des Landes Niederösterreich und damit unter Duldung von LH Erwin Pröll und Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann zugesperrt!", kommentiert der St. Pöltner SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl die heutige Anweisung (den Bescheid ) des "Unabhängigen Verwaltungssenates des Landes Niederösterreich" zur "nicht rechtlichen Fortführung des Betriebes" der Glanzstoff St. Pölten. Denn - auch eine Drosselung des Betriebes zur Erreichung der Emissionswerte, wie sie vor dem Brand im Vorjahr zulässig waren, bezeichnet der UVS als "nicht rechtens". "Pröll und Gabmann wollten einen anderen für ihr Versagen verantwortlich machen - und sind kläglich in ihrer Strategie gescheitert. Sie haben auch versucht, auf Bgm. Mag. Matthias Stadler Druck auszuüben, um - wie nun belegt -offensichtlich Gesetzesbruch auszuüben oder ihn zumindest zu dulden. Auch dies ist gescheitert!", so der St. Pöltner Politiker. Heinzl fordert nun Pröll und Gabmann auf, Solidarität mit den Glanzstoffbediensteten zu zeigen. "Im Land Niederösterreich, wo Zehntausende Menschen Beschäftigung finden, wird es sicher genügend Arbeitsplätze für die Glanzstoff-MitarbeiterInnen geben, die nun um ihre Existenz fürchten - unabhängig vom Parteibuch im schwarzen Land Niederösterreich", so Heinzl.****

Pröll und Gabmann haben die Glanzstoff "an die Wand fahren lassen"! Ihre hohlen Phrasen wurden enttarnt, ihr Wort ist nichts mehr wert, ihre Zusagen sind Schall und Rauch! Einige Beispiele dazu:

ÖSTERREICH:

Polit-Hickhack. Für Landeshauptmann Erwin Pröll kommen die Aktivitäten des Bürgermeisters zu spät: "Stadler hat das Industrieflaggschiff St. Pöltens vertrieben. Die Stadtverantwortlichen haben sich äußerst tollpatschig verhalten."

"Vorarlberger Nachrichten"

Nach dem Aus für die Glanzstoff in St. Pölten mit Jahresende geht Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (V) mit der Politik der Landeshauptstadt hart ins Gericht, die ihr Industrieflaggschiff "vertrieben" habe. Stadtpolitiker und die Rathausverwaltung hätten sich "äußerst tollpatschig verhalten", sagte er in einem Interview.

"Kurier" Pröll im KURIER-Gespräch

"Glanzstoff wurde vertrieben"

290 Jobs bei Glanzstoff sind weg. Die Umweltauflagen waren der Firma zu hoch. Auf die Pleite folgt nun die Ursachenforschung. Für Landeschef Pröll ist die Stadt schuld.

ORF-Niederösterreich - Glanzstoff - Pröll kritisiert Stadt St. Pölten

Für Landeshauptmann Erwin Pröll sind die Sankt Pöltner Stadtpolitiker schuld, dass die Glanzstoff zusperrt und 300 Mitarbeiter ihren Job verlieren. Insbesondere kritisiert er Bürgermeister Stadler. Er habe zu wenig getan um den Betrieb zu retten, meint Pröll. Stadler weist die Vorwürfe zurück. Unter anderem waren Sachverständige des Landes eingebunden, und auch der Verwaltungssenat war gegen eine Erhöhung der Abluftgrenzwerte, sagt Stadler.

"Niederösterreichische Nachrichten" Nr. 30

Gabmann gibt der Stadt die Schuld

Einen Schuldigen für das Glanzstoff-Aus hat Landeshauptmann-Stellvertreter Ernest Gabmann gefunden:
"Bürgermeister Stadler hat keine Maßnahmen gesetzt, um der Firma zu helfen, es wurden fast täglich neue Steine in den Weg des Unternehmens gelegt." Hier sei ein Traditionsbetrieb nach einem Schicksalsschlag von der Stadt eiskalt abserviert worden.

"Die ÖVP-Niederösterreich lässt wieder einen Niederösterreichischen Traditionsbetrieb sterben - wie so viele bereits", so NR Anton Heinzl abschließend.
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