Verteidigungsminister Darabos: "Tiefe Trauer um Fred Sinowatz"

Österreich verliert Politiker, der Republik geprägt hat - Darabos würdigt Sinowatz' Verdienste für das Burgenland

Wien (SK) - Tief betroffen vom Ableben des ehemaligen
Bundeskanzlers und SPÖ-Parteivorsitzenden Fred Sinowatz zeigt sich Verteidigungsminister Norbert Darabos. "Österreich verliert mit Fred Sinowatz einen Politiker, der als Bundeskanzler und Unterrichtsminister die Republik entscheidend geprägt hat. Ich selbst verliere einen väterlichen Freund, dem ich seit langem persönlich eng verbunden war." Sein volles Mitgefühl gehöre in dieser schweren Stunde der Familie von Fred Sinowatz, so der Minister. ****.

Darabos, der selbst jahrelang als Landespolitiker im Burgenland tätig war, hob am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst vor allem die enormen Verdienste von Sinowatz für das Burgenland hervor. "Fred Sinowatz war einer der Wegbereiter für die politische Wende im Burgenland. Als SPÖ-Landesparteisekretär war er federführend für jenen Landtagswahlkampf verantwortlich, in dem die SPÖ zum ersten Mal den Landeshauptmannsessel erobern konnte." Mit erst 35 Jahren wurde Sinowatz zum ersten SPÖ-Landtagspräsidenten des Burgenlandes.

Von 1966 bis zu seiner Berufung in die Bundesregierung war Sinowatz als Landesrat insbesondere mit den Kulturangelegenheiten betraut. Durch sein Wirken wurde eine Kulturszene geschaffen, die viele Intellektuelle und Künstler in das Burgenland brachte. "Das Burgenland hat bis heute Fred Sinowatz viel zu verdanken", betonte der Minister. Besonders geschätzt habe er das historische Wissen und die vielen Gespräche, die er mit dem promovierten Historiker Sinowatz habe führen dürfen, so Darabos, der selbst Historiker ist. (Schluss) ps

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