ÖVP-Vizechef Josef Pröll erfreut über SPÖ-Schwenk bei Familienbeihilfe

Pröll bedauert, dass Kompromisse nicht früher möglich waren -Warnung vor Husch-Pfusch-Aktionen

Wien, 11. August 2008 (ÖVP-PD) Erfreut zeigte sich ÖVP-Regierungskoordinator und Partei-Vize Josef Pröll über das Einlenken des neuen SPÖ-Vorsitzenden Werner Faymann in der Frage einer doppelten Familienbeihilfe: Nach dem Einlenken der SPÖ bei der AUA-Privatisierung und ihrer Zustimmung zum doppelten
Pflegegeld sowie zur Abschaffung der Vermögensgrenze bei der Pflege sei dies ein weiteres konstruktives Signal: „Angesichts dieser Entwicklung kann man sich nur wundern und fragen, warum derartige Signale seitens der SPÖ nicht früher möglich waren.“ ****

Familien mit Kindern seien von der Teuerung massiv betroffen,
so Pröll weiter: „Daher ist und bleibt die dauerhafte Entlastung von Familien ein bereits im Perspektivenpapier angesprochenes zentrales Anliegen der Volkspartei.“ Pröll warnte allerdings in diesem Zusammenhang vor Husch-Pfusch-Aktionen. „Wir sehen wie beim Gewaltschutz-Paket von Justizministerin Berger, dass wahltaktisch motivierte Husch-Pfusch-Aktionen nichts bringen. Ich plädiere daher für eine ordentliche Begutachtung und eine gute Lösung, die nach der Wahl beschlossen werden kann.“ Dies sei der seriösere Weg, um noch für heuer eine rückwirkende Zahlung zu gewährleisten, so Pröll abschließend.

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