Faymann und Rudas geben "Startschuss für neue Politik"

"Die neue Politik. Die Kampagne der SPÖ für junge Menschen" mit direktem Dialog und interaktiver Website www.neuepolitik.at

Wien (SK) - SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann, SPÖ-Jugendsprecherin Laura Rudas und der Kampagnenleiter Peko Baxant gaben heute gemeinsam den "Startschuss für eine neue Politik". Faymann betonte die enorme Wichtigkeit der Anliegen junger Menschen: "Uns ist es nicht egal, wie Junge ausgebildet werden und wie sie abgesichert sind". Und Laura Rudas weiter: "Wir stehen für einen neuen Zugang zur Politik. Daher setzen wir auf Dialog statt Einbahnkommunikation, wir jungen Menschen wollen uns aktiv einbringen". Umgesetzt wird die neue Initiative u.a. durch einen "vielfältigen Kommunikationsmix", die brandneue Website www.neuepolitik.at ist dabei eine interaktive Webplattform von jungen Menschen für junge Menschen. ****

Faymann verdeutlichte, dass nicht alles dem Markt überlassen werden darf. Wichtiger denn je ist eine "soziale Bewegung, die den sozialen Ausgleich ermöglicht". Etwa bei der Sicherung des Gesundheitssystems. "Genauso wichtig sind Löhne, von denen man leben kann und eine wirksame Bekämpfung der Teuerung. Davon profitierten Jung und Alt gleichermaßen", bekräftigte Faymann, der festhielt: "Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren!". Bei der Listenerstellung sei die Jugend besonders berücksichtigt worden, hob Faymann hervor.

Rudas präsentiert Schwerpunkte der neuen Kampagne: Mindestlehrlingsentschädigungen, Praktikantengesetz

"Viele junge Menschen haben das Vertrauen in die Lösungskompetenz der Politik verloren. Die neue Kampagne soll dem entgegenwirken", so Laura Rudas, die den konstruktiven Ansatz hervorhob: "Die SPÖ verzichtet auf das Partei-Hick-Hack und ist ergebnisorientiert". Junge Menschen wollen politisch mitbestimmen und sich aktiv einbinden. Erfreut zeigte sich Rudas darüber, dass die SPÖ über viele junge Kandidaten verfügt, die ihre Standpunkte und Meinungen einbringen: "Ganze 97 Unter-35-Jährige fänden sich auf der Bundesliste - ein Anteil von 21 Prozent, der bei der nächsten Wahl freilich noch gesteigert werden soll".

Die wichtigsten Schwerpunkte für junge Menschen sind:

+ Einkommen, von denen man leben kann: höhere Einstiegsgehälter, flachere Einkommenskurven
+ höhere Mindestlehrlingsentschädigungen
+ zusätzliche Anti-Teuerungsmaßnahmen für junge Menschen, wie etwa:
Übernahme der Berufschul-Internatskosten und Erhöhung der Familienbeihilfe
+ Erhebung der PraktikantInnenzahl und Erstellung eines Praktikantengesetzes samt guten arbeitsrechtlichen Bestimmungen und + Einführung eines unabhängigen Schülerombudsmannes.

Kampagnenleiter Baxant: "Wir setzen auf Dialog"

Die SPÖ-Jugendkampagne setzt auf direkte Kommunikation und Dialog:
Ein breiter Kommunikationsmix bietet die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und direkt mitzugestalten. www.neuepolitik.at ist auf dem neuesten technologischen Stand und mit vielen anderen Web 2.0-Seiten verlinkt. Weitere Elemente der Kampagne sind "free tickets" für angesagte Clubs oder die Aktion "Rent a politician", die es ermöglicht, SPÖ-KandidatInnen näher kennenzulernen. "Vor allem werden wir aber persönlich dort sein, wo junge Menschen sind - in Clubs, Discos, bei Sportveranstaltungen", erklärte Baxant. Neu ist auch das praktische Give-Away der Kampagne: Das "Faymann-Licht", eine handliche LED-Taschenlampe. Abschließend setzten Faymann und Rudas bei der Kampagnenpräsentation als "Zeichen für die neue Politik" einen Baum. (Schluss) mb

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