Familienbeihilfe: Haubner: Faymanns Forderung bloßes Wahlzuckerl

Wien (OTS) - "Am Abend wird der Faule fleißig", mit diesen Worten kommentierte BZÖ-Familiensprecherin Ursula Haubner den heutigen Vorstoß von SPÖ-Chef Faymann, die ursprünglich von der ÖVP angekündigte Erhöhung der Familienbeihilfe noch vor der Wahl umzusetzen. Haubner sprach auch von einem kurzfristigen Wahlzuckerl, Faymann sei mit seiner Aussage unglaubwürdig. "Man verspricht den Familien wieder einmal etwas , das letztlich einmal mehr am innerkoalitionären Streit scheitern wird." Die SPÖVP-Regierung habe die Familien in den letzten beiden Jahren bloß als "Stiefkind" betrachtet und nur abkassiert, wies Haubner auf den "Raubzug gegen Familien" beim Kinderbetreuungsgeld und auf den "gewaltigen Verwaltungsaufwand" für die Rückforderungen hin. Haubner fordert die ersatzlose Streichung der Zuverdienstgrenze.
Ehrlicher wäre es, ein Schul- und Studienstartgeld für Kinder zu beschließen, allerdings sollte dies nicht unter dem "Deckmantel" der Familienbeihilfe passieren. Haubner betonte, dass in Kärnten unter BZÖ-Landeshauptmann Jörg Haider ein Schulstartgeld bereits Realität sei. "Dort wo das BZÖ regiert, geht es den Menschen und den Familien gut."

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