Hofer: Faymann tastet sich am roten Faden zur roten Laterne des Wählervertrauens

Durchsichtige Wahlkampfversprechen des neuen SP-Chefs als Nachweis des eigenen Unvermögens

Wien (OTS) - "Wir kennen dieses SPÖ-Muster bereits", meint FPÖ-Vizeparteiobmann und Familiensprecher NAbg Norbert Hofer zu den heutigen vollmundigen Ankündigungen von Werner Faymann. "Vor dem Wahltag alles versprechen und hinterher nichts halten. Dieser buchstäblich rote Faden scheint sich in Österreichs Innenpolitik, dank Faymann, nahtlos fortzusetzen."

"Da fällt dem neuen Obergenossen im Wahlkampf plötzlich ein, dass es bei der Familienbeihilfe dringenden Verbesserungsbedarf gibt. Da soll noch im September eine Pflegegelderhöhung beschlossen werden. Da ist von einer besseren Einstufung der Demenzkranken die Rede und zu guter Letzt wird noch die von der FPÖ seit langem geforderte Halbierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel bemüht. Sämtliche heute von Werner Faymann angesprochenen Maßnahmen wurden von der FPÖ längst im Parlament eingebracht und - von der SPÖ abgelehnt", stellt Hofer fest.

Werner Faymanns Glaubwürdigkeit, so sie jemals existent und oder wahrnehmbar gewesen wäre, schwinde mit jedem Tag wie Schnee in der Aprilsonne, betont Hofer. "Die plötzliche Betriebsamkeit in der Auflistung eigener Versäumnisse auf dem Faymann´schen Wunschzettel passe vortrefflich zu anderen Visitkarten des neuen SPÖ-Chefs." Hofer verweist etwa auf das von der SPÖ angeregte "Fairnessabkommen", das bislang vor allem von der SPÖ selbst torpediert werde, indem offenkundige zeitliche und räumliche Überschneidungen von ÖBB- und Asfinag-Inseraten mit dem Faymann-Wahlkampf festzustellen wären.

"Nicht zuletzt", so Hofer weiter, "erinnern wir uns noch gut an Faymanns Gelöbnis, Alfred Gusenbauer unterstützen zu wollen. Wochen später hat er dem wankenden Parteichef das Messer in den Rücken gerannt", führt Hofer aus und hält abschließend fest. "Werner Faymann ist der Brutus der österreichischen Innenpolitik. Er wird bald feststellen können, dass am Ende seines roten Fadens der Verlust jedes Wählervertrauens und damit die rote Laterne wartet."

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