LRin Heinisch-Hosek zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August

Jugendpolitik auch in Zukunft große politische Aufgabe

St. Pölten, (SPI) - Der "Internationale Tag der Jugend" wurde bereits 1991 bei der ersten Sitzung des Weltjugendforums in Wien vorgeschlagen, die UN-Generalversammlung hat im Jahr 1999 den 12. August als Internationalen Tag der Jugend ins Leben gerufen. "Die Förderung und Begleitung von Jugendlichen und junge Menschen sowie deren Einbeziehung in politische und gesellschaftliche Entscheidungen stellt auch für fortschrittliche westliche Demokratien eine wichtige Aufgabe dar. Wichtig ist nicht nur Jugendlichen mehr Gelegenheit zur Teilnahme an gesellschaftlichen Entscheidungen zu geben, wie dies beispielsweise in Österreich durch die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre geschehen ist. Ebenso eine große Aufgabe ist die fundierte Vorbereitung auf das Berufsleben. Dazu bedarf es nicht nur einer aktiven Arbeitsmarktpolitik, sondern auch eine hochqualitative Ausbildung. Bildung und Schule sind auf keinen Fall geeignete Experimentierfelder für Kürzungen und Sparmaßnahmen", so LRin Gabriele Heinisch-Hosek zum morgigen Internationalen Tag der Jugend.****

"Auch gesellschafts- und familienpolitische Entwicklungen fordern verstärkte Anstrengungen in der Jugendpolitik. Steigende Anforderungen am Arbeitsplatz, zerrüttete Familienverhältnisse, fehlende Freiräume für Jugendliche und steigender sozialer Druck auf die Familien kann dazu führen, dass Jugendliche vereinsamen, zu Drogen greifen oder gewalttätig werden. Viele Jugendliche finden in ihren Familien keinen Halt mehr, sie haben Zukunftsängste. In Krisensituationen sind es meist die Kinder und Jugendlichen, die zu den Schwächsten in der Gesellschaft gehören und in Gefahr sind auf der Strecke zu bleiben. Hier ist es die Aufgabe der Politik, den Jugendlichen beizustehen sowie auch den Familien zu helfen. Im Bereich der Jugendhilfe und der Jugendwohlfahrt müssen wir auf die steigenden Anforderungen reagieren und zusätzliche Ressourcen schaffen. Dazu gehören neben mehr Personal für die Jugendwohlfahrt auch verstärkte Förderungen für die Organisationen der freien Jugendwohlfahrt, damit diese ihrer wichtigen Arbeit umfassend nachgehen können", so LRin Heinisch-Hosek.
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