Automatische Zuordnung der Abfertigung Neu für Selbstständige ab Oktober

ÖVK Vorsorgekasse AG baut Marktanteile weiter aus: 28 Prozent bei der Mitarbeitervorsorge und derzeit 35 Prozent bei der neu geschaffenen Selbstständigenvorsorge

Wien (OTS) - Die ÖVK Vorsorgekasse AG zählte im Juli erstmals 100.000 Unternehmen als Kunden in der Mitarbeitervorsorge (Abfertigung Neu für Arbeitnehmer). Das entspricht einem Marktanteil von 28 Prozent. Das verwaltete Vermögen beträgt über 400 Millionen Euro. Der positive Trend des Jahres 2007 wird somit erfolgreich fortgesetzt und die Marktposition der ÖVK als zweitgrößte Betriebliche Vorsorgekasse (BVK) weiter ausgebaut.

In der seit Anfang 2008 gesetzlich neu geschaffenen Selbständigenvorsorge (Abfertigung Neu für Arbeitgeber) zeichnet sich ein Marktanteil von ca. 35 Prozent ab. ÖVK-Vorstand Breunlich:
"Dieses erfreuliche Ergebnis verdanken wir vor allem der hervorragenden Arbeit unserer Vertriebspartner von Raiffeisen und UNIQA sowie der Tatsache, dass wir die günstigste Betriebliche Vorsorgekasse am Markt sind. Zusätzlich haben wir dem vermehrten Kundenwunsch nach einer nachhaltigen Veranlagung entsprochen und verwenden seit 2007 ein zertifiziertes Nachhaltigkeitskonzept."

Allerdings haben sich bis Juli 2008 mehr als die Hälfte der gesetzlich zur Selbständigenvorsorge verpflichteten Unternehmer noch für keine BVK entschieden. Aus diesem Grund werden im Oktober vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger alle unentschlossenen Unternehmer automatisch einer Betrieblichen Vorsorgekasse zugeordnet. Freiberufler und Bauern haben noch bis Ende 2008 die Möglichkeit, freiwillig der Selbständigenvorsorge beizutreten.

Generell wird das Produkt der Abfertigung Neu als Vorsorgelösung noch immer zögerlich angenommen. So lässt sich der Großteil der Arbeitnehmer die Mitarbeitervorsorge als Abfertigung ausbezahlen, anstatt sie als lebenslang steuerfreie Zusatzpension zu nutzen. Die bisher unter den Erwartungen gebliebenen Vertragsabschlüsse bei den Selbständigen zeigen in dieselbe Richtung. Eine von der ÖVK gemeinsam mit der GfK durchgeführte Studie bestätigt, dass der zukunftsweisende Vorsorgecharakter der Abfertigung Neu beim Kunden noch nicht angekommen ist. "Zukünftiger Schwerpunkt für alle Betrieblichen Vorsorgekassen muss es daher sein, eine genaue Ursachenforschung sowie verstärkte Information und Aufklärung zu betreiben", so Breunlich.

Die in den letzten Jahren gezeigten Veranlagungserfolge der gesamten Branche (Durchschnitt 2007: 1,99 Prozent) blieben unter den Erwartungen. Ein schwieriges Kapitalmarktumfeld verbunden mit einem engen Korsett für die Veranlagung wirken erfolgsmindernd. "Für die Performance und daher für unsere Kunden wäre es von Vorteil, die dreijährige Liegefrist der eingezahlten Beiträge auf zumindest zehn Jahre zu verlängern."

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