FP-Matiasek: Kein Burkini in Wien

Österreich ist kein muslimisches Land!

Wien, 11-08-2008 (fpd) - Unter gar keinen Umständen dürfe es eine Änderung der Badeordnung geben, um muslimischen Frauen mittels Burkini das Schwimmen in öffentlichen Bädern zu ermöglichen. Dies wäre ein weiterer Kniefall vor den Regeln der Moslems, den Österreich nicht nötig hätte. Wien sei keine muslimische Stadt und Österreich kein muslimisches Land, so heute die stellvertretende Parteiobfrau der FPÖ-Wien, LAbg. Veronika Matiasek.

Es könne nicht sein, dass wir ständig versuchen, uns anderen, fremden Sitten anzupassen, anstatt selbstverständlich zu verlangen, dass sich fremdländische Menschen an unsere Bräuche und Lebensarten gewöhnen. Jetzt die Badeordnung zu ändern, damit auch Muslimas schwimmen gehen können, gehe wirklich einen Schritt zu weit. Was komme den dann als nächstes? Und wo sind hier die Bemühungen nach Integration, wenn sich muslimische Frauen durch diese neoprenanzugähnliche Badekleidung dann erst wieder klar von den Wienern abheben. Außerdem müsse man weiter die Frage stellen, ob den Frauen damit denn überhaupt Gutes getan wird. Die Kleidungsvorschrift, wozu natürlich auch das Kopftuch gehöre, sei ein islamisches Gesetz, von Männern niedergeschrieben und den Frauen aufoktroyiert. Für viele sei das Tragen einer Burka ein Zwang. Auch dies gelte es zu bedenken, so Matiasek.

In Wien dürfe es jedenfalls keine Burkinis geben und auch keine Änderung der Badeordnung! Moslems haben sich hier an unsere Lebensweise anzupassen und nicht umgekehrt. Wenn aber muslimische Frauen in ihren Burkinis gerne ungestört baden gehen wollen, so solle sich die muslimische Glaubensgemeinschaft ein privates Schwimmbad leisten. Dort können sie dann ihre eigenen Regeln aufstellen, so Matiasek abschließend. (Schluss) hn

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