Vassilakou zu Kopietz: SPÖ versucht sich an Wahlwerbung zu bereichern

Vassilakou: "Lehnen unmoralisches Angebot ab"

Wien (OTS) - "Anscheinend ist der SPÖ mittlerweile jedes Mittel recht, um von ihren schlechten Umfragewerten abzulenken und die Werbemöglichkeiten der kleineren Parteien einzuschränken", kommentiert die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou die jüngsten Aussagen von SP-Kopietz. "Das Angebot der Gewista lehnen wir aus moralischen Gründen ab, denn es darf nicht vergessen werden, dass sich die Dreieckständer im Besitz der jeweiligen Partei befinden. Bei der Nutzung der Halbschalen jedoch würde die SPÖ als Miteigentümerin der Gewista an jedem Plakat mitverdienen. Dass Kopietz solch ein unmoralisches Angebot zu stellen wagt, zeigt die Arroganz der Macht, die sich inzwischen in der Wiener SPÖ breit gemacht hat", so Vassilakou.

Die Halbschalen der Gewista werden von den Grünen Wien massiv kritisiert, da sie die schamlose Ausnutzung einer Monopolstellung darstellen. Die Halbschalen sind keineswegs sicherer wie die Dreieckständer, wie ein schwerer Unfall vor wenigen Wochen gezeigt hat. Zusätzlich werden die Halbschalen als Beeinträchtigung des Stadtbildes wahrgenommen. "Dass die SPÖ jetzt Halbschalen als Alternative zu den Dreieckständern ins Spiel bringt, ist glatter Hohn. Wir sind natürlich nicht gewillt, mit unserer Wahlwerbung das Budget der SPÖ aufzubessern", so Vassilakou. Falls es Probleme mit den Plakatständern der Grünen Wien geben sollte, werden die Grünen Wien jede Beschwerde innerhalb von 24 Stunden erledigen.

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