Amon: Rot-blaue Weichenstellung wird immer deutlicher, Faymann immer unglaubwürdiger

Nach Prammer, Burgstaller, Muchitsch und Co. schließt auch Voves eine Koalition mit der FPÖ nicht aus

Wien, 09. August 2008 (ÖVP-PK) „In der Faymann-SPÖ werden die Weichen immer deutlicher auf Rot-Blau gestellt. Während Faymann selbst keine Gelegenheit auslässt, um treuherzig seine FPÖ-Ablehnung zu beteuern, mehren sich in seiner Partei die Stimmen,
die sich eine Koalition mit der FPÖ sehr wohl vorstellen können und Faymann somit ein Glaubwürdigkeitsproblem bescheren“, so ÖVP-Sozialsprecher und ÖAAB-Generalsekretär Werner Amon. Jüngstes Beispiel ist der steirische Landeshauptmann Voves. Im heutigen „Kurier“-Interview meint er auf die Frage, ob er es für richtig halte, dass Faymann eine Koalition mit der FPÖ ausschließt: „Das ist seine Überzeugung, aber er weiß auch, dass es andere Meinungen gibt. Ich will vor Wahlen niemanden ein- oder ausgrenzen.“ ****

Amon verweist auf weitere prominente Stimmen, die sich eine Koalition mit der Strache-FPÖ vorstellen können:

Helmut Manzenreiter, Villacher SPÖ-Bürgermeister: „Die Ur-FPÖ ist in der Handschlagsqualität sehr oft besser gewesen als die ÖVP es war.“

Barbara Prammer, SPÖ-Nationalratspräsidentin: „In der Sozialpolitik hat die FPÖ nicht selten ähnliche Ansichten wie wir.“

Gabi Burgstaller, SPÖ-Landeshauptfrau: „FPÖ und Grüne einzubeziehen, wenn sie gute Vorschläge haben, kann nicht schaden.“

Josef Cap, SPÖ-Klubobmann: „Wenn wir Erste bleiben und sich Rot-Blau ausgeht, werden wir dafür eine Mehrheit erhalten.“

Josef Muchitsch, SPÖ-Gewerkschafter: „Grundsätzlich schließe ich keine Partei aus. Aus der Kommunalpolitik weiß ich, dass es auch dort (FPÖ, Anm.) Leute gibt, mit denen man ordentlich zusammen arbeiten kann.“

„Faymanns FPÖ-Ausgrenzung wird angesichts dieser langen Liste immer unglaubwürdiger. Fragt sich nur, welcher Genosse sich als nächstes für eine Zusammenarbeit mit der FPÖ ausspricht“, schließt Amon.

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