Grüne Wien zu "profil": Radikale Aufklärung rund um Giftbelastung im Donaukanal gefordert

Maresch: Skandalöse Vertuschungspolitik der Stadt rund um krebserregende Gifte im Donaukanal

Wien (OTS) - Der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch, fordert die vollständige und sofortige Aufklärung über den Zustand des Wassers im Donaukanal. Ein Bericht des am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazins "profil" deckt auf, dass Untersuchungen der Wasserqualität des Donaukanals massive Belastungen mit krebserregenden Substanzen ergeben haben. Trotz mehrfacher Urgenzen durch den untersuchenden Wissenschaftler ist davon nichts veröffentlicht worden, so "profil". "BM Häupl und die zuständigen Behörden waren offenbar informiert, handelten jedoch nicht und schwiegen. Dieser Vertuschungsversuch ist ein Skandal. Die politische Verantwortung trägt der Bürgermeister, wenn er von der Sache informiert war", so Maresch. "Auf der Website der Stadt Wien wird offensichtlich wider besseren Wissens dem Donaukanal noch immer Badewasserqualität attestiert. Dies ist angesichts der jetzt bekannt gewordenen krebserregenden Substanzen im Donaukanal absolut fahrlässig." Zur Erinnerung für die verantwortlichen Politiker: Im Donaukanal wird gefischt und es finden Badeaktionen statt.

Die Grünen Wien fordern angesichts des "profil"-Berichts die sofortige Information und Warnung der Bevölkerung und eine rückhaltlose Ursachenanalyse. "Die Ursachen für die Belastung müssen sofort identifiziert und beseitigt werden. Der Donaukanal muss wieder sauber werden", so Maresch. Der Umweltsprecher der Grünen kündigt in der Sache eine umfassende Anfrage an die zuständige MA 45 an.

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