Mikl-Leitner: NÖ-Pflegemodell stößt in Bevölkerung auf große Akzeptanz

NÖ hat so viele Bewilligungen wie alle anderen Bundesländer zusammen

St. Pölten (NÖI) - "Dass das NÖ-Pflegemodell in der Bevölkerung auf hohe Akzeptanz stößt, das beweisen die Zahlen der Förderanträge und der Förderbewilligungen. Denn immerhin konnten in Niederösterreich nach dem bewährten NÖ-Pflegemodell bereits 890 Förderanträge bewilligt werden. In allen anderen Bundesländern zusammen konnten nach dem Buchinger-Modell 897 Bewilligungen erteilt werden. Das heißt, dass alleine in Niederösterreich genauso viele Förderungen bewilligt werden konnten, wie im restlichen Österreich zusammen", informiert VP-Soziallandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Mikl-Leitner fordert deshalb Minister Buchinger auf, das NÖ-Modell nun endlich auch mit entsprechender Erhöhung der Förderungen auf Bundesebene zu übernehmen und zum Österreich-Modell zu erklären. Denn der neue Vorschlag von Buchinger in Sachen 24-Stunden-Betreuung ist eine Mogelpackung, wo versucht wird, den Menschen in Vorwahlzeiten Sand in die Augen zu streuen.

So behauptet Buchinger noch mehr als NÖ zu fördern, dem ist jedoch nicht so. Denn Buchinger zahlt 530 Euro für selbständige Pflegekräfte nur unter der Voraussetzung, dass zwei zu Pflegende in einem Haushalt sind. Gerade das betrifft aber nur einige wenige Familien. Der Großteil der betroffenen Familien hat einen zu Pflegenden zu Hause, wo Buchinger nur 350 Euro statt der von uns geforderten 500 Euro zahlt.
Die 350 Euro reichen nicht aus, um die Mehrkosten der Legalisierung der Pflege abzudecken.

"Das bisherige Verhalten von Minister Buchinger ist eine halbherzige und kalte Politik auf dem Rücken der sozial Schwachen", so Mikl-Leitner.

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