- 03.08.2008, 11:06:57
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Wehsely: Die Stadt Wien hilft auf dem Weg in den Job
In Wien werden Menschen in Not nicht alleine gelassen
Wien (OTS) - Die Stadt Wien unterstützt Menschen mit
Vermittlungshindernissen gezielt bei ihrer Integration in den
regulären Arbeitsmarkt. Um arbeitsmarktferne Personen dabei
nachhaltig Hilfestellung zu geben, braucht es ein optimales
Zusammenspiel aufeinander abgestimmter arbeitsmarkt- und
sozialpolitischer Instrumente. "In Wien werden Menschen in Not nicht
alleine gelassen. Die Wiener Projekte zur Arbeitsintegration wirken,
weil sie den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Die Programme gehen
optimal auf die persönliche Situation unserer KlientInnen ein",
betonte die Wiener Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely am
Sonntag.*****
Die seit November 2007 laufenden Projekte "h|k|e" (Handwerk / Kunst /
Entwicklung), "JE_TZT" (Junge Erwachsene _ Talente, Zukunft,
Tatkraft) und "Job-TransFair/train" greifen Hand in Hand und richten
sich an SozialhilfebezieherInnen mit unterschiedlichsten
Vermittlungshindernissen. SozialhilfebezieherInnen, die nur schwer
Zugang zum Arbeitsmarkt finden, werden spezifische
Integrationsangebote zur Verfügung gestellt. "Unsere KlientInnen
wollen arbeiten und nehmen deshalb unsere Angebote freiwillig an", so
Wehsely. Von zentraler Bedeutung sei darüber hinaus die
Durchlässigkeit der Projekte untereinander.
Insgesamt stehen im Rahmen der drei Beschäftigungsprojekte Plätze für
486 SozialhilfebezieherInnen zwischen 18 und 35 Jahren zur Verfügung,
wobei darauf geachtet wird, dass 50 Prozent der TeilnehmerInnen
Frauen sind.
Finanziert wird dieser Projektverbund von der Stadt Wien gemeinsam
mit PartnerInnen wie dem Wiener Arbeitsmarktservice. 46 Prozent
werden 2008 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert,
die der waff als Koordinator des Beschäftigungspaktes nach Wien holt.
"Die Magistratsabteilung 40 stellt dafür heuer rund 930.000 Euro zur
Verfügung", so Wehsely. Die Gesamtkosten für das Jahr 2008 belaufen
sich auf über 2 Millionen Euro.
Das höherschwellige Programm "Jobchance" des waff und der MA 40 für
SozialhilfebezieherInnen ohne gravierende Vermittlungshandicaps wurde
2008 ausgebaut und soll 870 Menschen eine neue Perspektive am
Arbeitsmarkt geben. Hier betragen die zur Gänze von der MA 40
getragenen Kosten 2008 695.000 Euro.
Das vom waff initiierte Projekt "Berufsdiagnose und
Integrationsberatung für SozialhilfeempfängerInnen" ermöglicht 2008
außerdem mehr als 1.000 SozialhilfebezieherInnen eine
arbeitsmedizinische und psychosoziale Diagnose. (Schluss) me
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-222
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