Plassnik hält sich ihre Minister-Zukunft offen.

Und kritisiert im NEWS-Interview erneut die SPÖ und Werner Feymann wegen des EU-Schwenks scharf: "Meckern über Brüssel genügt nicht!"

Wien (OTS) - Außenministerin Ursula Plassnik hält sich ihren Verbleib als Bundesministerin in der nächsten Regierung - sollte die ÖVP überhaupt dabei sein - in deutlichen Worten überraschend offen:
"Das wird meine höchstpersönliche Entscheidung sein." Denn, so die 52jährige Kärntnerin im Interview in der jüngsten Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS, "man sollte sich speziell bei schwierigen Konstellationen genau anschauen, ob es einen Raum gibt, in dem überhaupt ein Gestalten möglich ist. Genau das kann ich jetzt für mich, ehrlich gesagt, noch nicht beurteilen."

In der ÖVP gilt Plassnik als Top-Personalreserve für Höheres. Kein Wunder, dass sie bei einem allfälligen Minister-Abschied schon als Österreichs nächste Botschafterin in den USA in Washington oder auch als Österreichs EU-Kommissarin in Brüssel gehandelt wird. Das kommentiert Plassnik im NEWS- Gespräch trocken: "Ich freue mich, dass manche mich an anderen Positionen sehen. Aber die sollen die Rechnung nicht ohne den Wirt machen! Schöne Grüße!" Und erneut übt Plassnik im NEWS-Gespräch harte Kritik am SPÖ-Schwenk in Sachen EU: Meckern über Brüssel und Werner Feymanns Briefeschreiben an Hans Dichand genüge nicht.

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NES0002