Industrie zu WTO-Scheitern: "Große Chance vertan"

IV-Vize-GS Koren: Nicht-Einigung "bedauerlich" - Über 60 Prozent des heimischen BIP aus Außenhandel

Wien (OTS) - (PdI) Als "bedauerlich" wertet die Industrie den Abbruch der WTO-Gespräche zur weiteren Handelsliberalisierung in Genf, so der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Peter Koren, heute, Mittwoch. Eine weitere Liberalisierung des Welthandels wäre besonders angesichts der sich abschwächenden Weltkonjunktur wichtig für mehr Wachstum und Wohlstand, sowohl in den Industrie- als auch den Schwellen- und Entwicklungsländern. Gerade vor diesem Hintergrund sei die "große Chance auf eine Win-Win-Situation für alle vertan worden", so Koren.

Gerade für Österreich als stark exportorientierte Volkswirtschaft habe der Freihandel "zentrale Bedeutung. Fast jeder zweite neue heimische Arbeitsplatz entsteht in der Exportwirtschaft, über 60 Prozent des BIP wird im Außenhandel erwirtschaftet. Österreich ist weltweit mit 1,3 Prozent Weltmarktanteil und für 2008 prognostizierten 122 Milliarden Euro bei den Warenexporten - ein mehr als doppelt so hohes Volumen wie die Dienstleistungs-Exporte - an 21. Stelle", betonte der IV-Vize-Generalsekretär. Auch bisher hätten Marktöffnungen positive Auswirkungen auf Österreich gehabt, so Koren, der in dem Zusammenhang auf den österreichischen EU-Beitritt 1995 sowie die Erweiterung der Union 2004 und das erfolgreiche Engagement österreichischer Betriebe in der GUS verwies.

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