Cortolezis-Schlager: Häupl raubt Kindergartenkindern Kindheit

Vorverlegung der Schulpflicht ist Ablenkungsmanöver Häupls von Kindergartendebatte

Wien, 29. Juli 2008 (ÖVP-PD) „Häupls Forderung nach einer Vorverlegung der Schulpflicht auf das fünfte Lebensjahr ist ein Raub an der Kindheit. Der Kindergarten mit entsprechender Frühförderung ist als Lerngarten pädagogisch wichtig, da Kinder in diesem optimal auf die Schule vorbereitet werden. Die Forderung
nach Vorverlegung ist nur ein Ablenkungsmanöver von Häupls säumiger Kindergartenpolitik. Anstatt die Kindergärten zu schwächen, sollte auch Häupl dem Trend folgen und die Kinderbetreuung gratis anbieten“, so die Wiener ÖVP-Stadträtin Mag. Katharina Cortolezis-Schlager. ****

„Häupl sind die Kinder egal, ihm geht es nur um die Abwälzung der Kosten“, verweist Corolezis-Schlager darauf, dass Kindergärten

im Gegensatz zur Schule von den Ländern finanziert werden. „Das angeblich so soziale rote Wien unterschreibt hier mit seiner wirklichen Handschrift, und diese ist eiskalt“, so Cortolezis-Schlager. Im ÖVP-regierten Niederösterreich darf schon jetzt jedes Kind „gratis“ den Bildungskindergarten besuchen, auch die Steiermark zieht auf Initiative auf Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer ab kommendem Herbst nach und bietet den Familien finanzielle Entlastung durch den kostenfreien
Kindergarten.

„Wien kann es sich durch die Mehreinnahmen der zahllosen Gebührenerhöhungen leisten, den Kindergarten gratis anzubieten, aber Häupl schafft mit seiner Weigerung lieber eine Zweiklassengesellschaft von solchen, die sich Kinderbetreuung leisten können und jenen, die dies nicht können. Somit werden jene Kinder, die den Kindergarten besuchen, auf die Schule spielerisch vorbereitet und bekommen Zugang zu Frühförderung, die anderen verwehrt bleibt“, betont Cortolezis-Schlager.

„Die SPÖ war die letzten Jahre in der Kindergartenpolitik säumig, jetzt müssen offenbar die Kinder dafür büßen. Die SPÖ hinkt stark den Bedürfnissen der Menschen nach, Chancengerechtigkeit durch Bildung scheint ihr nichts wert zu sein. Die Familien
brauchen die Entlastung jetzt, statt immer wieder neuer Belastungsideen á la SPÖ“, so Cortolezis-Schlager abschließend.

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