Kickl: Arbeitsmarkt: Chaosregierung hat es verabsäumt, Weichenstellungen vorzunehmen

Aus- und Weiterbildung wurde von SPÖ und ÖVP in den letzten eineinhalb Jahren sträflich vernachlässigt

Wien (OTS) - Nun wirke sich aus, dass es die Chaosregierung aus
SPÖ und ÖVP mit Arbeitsminister Bartenstein an der Spitze in den letzten eineinhalb Jahren völlig verabsäumt habe, Weichenstellungen für die Zukunft vorzunehmen, meinte FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl zu den wenig erfreulichen Ergebnissen des heutigen Arbeitsmarktgipfels. Eine vernünftige Aus- und Weiterbildung im Rahmen des AMS sei kaum forciert worden. Vielmehr habe man dem Druck der Großkonzerne nachgegeben. Man habe Billigarbeitskräfte aus Osteuropa vorzeitig ins Land gelassen und damit die Übergangsfristen weiter aufgeweicht. "Für Bartenstein ist es offenbar ein Naturgesetz, dass qualifizierte Arbeitskräfte nur aus dem Ausland kommen können, anstatt einmal über die Qualifizierung im Inland einen Gedanken zu verschwenden. Dabei sind gerade Zuwanderer überdurchschnittlich unterqualifiziert, was sich auch in der Arbeitslosenstatistik niederschlägt", so Kickl.

Die FPÖ dagegen habe wiederholt Maßnahmen für ältere Beschäftigte und zur echten Qualifizierung von Arbeitskräften eingefordert, stattgefunden hätten jedoch nur die monatlichen Jubelmeldungen der Regierung, dass auf dem Arbeitsmarkt alles perfekt sei. "Zehntausende Schulungsteilnehmer, Jugendliche und vor allem auch ältere Arbeitslose brauchen eine Perspektive, damit sie aus der Armutsfalle herauskommen", schloss Kickl.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005