Ikrath: Faymann und SPÖ sollen endlich AUA aus Wahlkampf heraushalten

Längeres Zuwarten gefährden AUA und Flughafendrehscheibe Schwechat

Wien, 29. Juli 2008 (ÖVP-PK) „Faymann und die SPÖ sollen endlich die AUA aus dem Wahlkampf heraushalten. Wenn nicht umgehend ein guter Partner für die AUA gefunden wird, sehe ich die Zukunft eines attraktiven österreichischen Unternehmens mit tausenden Mitarbeitern in ernsthafter Gefahr. Das hätte auch massive Auswirkungen für den Standort und die hier ansässigen international tätigen Unternehmen, die das Streckennetz brauchen“, sieht der ÖVP-Abgeordnete Mag. Michael Ikrath Handlungsbedarf bei der AUA. "Jetzt ist der ÖIAG-Aufsichtsrat am Zug, der am Freitag eine Empfehlung abgeben wird. Der Optionenbericht ist bekanntlich vertraulich. Auch der designierte SPÖ-Chef soll das Aktienrecht respektieren und nicht die rot-weiß-rote Fluglinie im Wahlkampf für parteipolitisches Kleingeld missbrauchen", so Ikrath. ****

Für Ikrath sei es nun das Gebot der Stunde, rasch und effizient zu handeln und eine Privatisierung der AUA einzuleiten. Längeres Zuwarten würde das Unternehmen in eine dramatische Lage bringen und somit auch die Existenz einer nicht unwesentlichen Branche in Wien gefährden. „Ich fordere den umgehenden Privatisierungsauftrag der AUA ein. Bei diesem Unternehmen steht nicht nur die Zukunft einer Flugflotte, sondern ein gesamter Wirtschaftsstandort auf dem Spiel. Die Folgewirkungen eines Untergangs der AUA würden undenkbare Ausmaße annehmen. Gerade jetzt, wo der Flughafen Wien als zentrale Drehscheibe für den Osten in den Mittelpunkt Europas gerückt ist, braucht es eine stabile AUA mit einem starken Partner“, so Ikrath, der die Zukunft der AUA nur durch den Privatisierungsstart
gesichert sieht.

„Die bisherigen Privatisierungen zahlreicher verstaatlichter Unternehmen haben den Beweis geliefert, dass sich marode
Unternehmen zu blühenden Konzernen entwickelt haben und noch mehr Arbeitsplätze geschaffen wurden. Diesen erfolgreichen österreichischen Weg will Werner Faymann aus parteipolitischem Kalkül blockieren. Eine unverständliche Haltung, die schließlich er selbst vor der Bevölkerung und den vielen AUA-Mitarbeitern und deren Familien zu verantworten hat“, erklärt Ikrath. Außerdem hätten die Wortmeldungen der beiden SPÖ-Staatssekretäre Matznetter und Kranzl bereits für „schweren Schaden“ gesorgt und Arbeitsplätze gefährdet. Weiters verweist er auf Kursverluste „durch parteitaktisch motiviertes Wahlkampfgetöse“.

Ikrath ruft Faymann auf, den Empfehlungen der ÖIAG Folge zu leisten und der Privatisierung zuzustimmen. „Der Befund von ÖIAG-Chef Peter Michaelis und auch externe Empfehlungen fallen ganz klar und eindeutig aus. An einer Privatisierung der AUA führt kein Weg vorbei und das sollte nun auch die SPÖ so sehen. Bevor die AUA zum Opfer von Schnäppchenjäger wird, sollte doch die Vernunft siegen und die SPÖ in der Frage der Privatisierung der AUA einlenken“, so Ikrath abschließend.

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