Erklärung der neu gewählten Direktoren Meinl Airports International

Wien (OTS) - Die Hauptversammlung der Meinl Airports International (MAI) hat die von zahlreichen institutionellen und privaten Investoren vorgeschlagenen Kandidaten neu in die Boards of Directors gewählt. Das neue Board verliert keine Zeit und hat die konstituierende Sitzung bereits abgehalten. Wolfgang Vilsmeier wurde zum designierten Chairman gewählt, Hans-Peter Dohr und Björn Pirrwitz zu seinen designierten Stellvertreten.

Die neu gewählten Board-Mitglieder sehen dies als richtungsweisenden Erfolg für die Aktionärsdemokratie und als positives Signal für die Zukunft des österreichischen und auch des europäischen Kapitalmarktes. Erstmals haben Investoren bei einer in Österreich notierten Gesellschaft bewiesen, dass unzulängliches Management, schlechte Corporate Governance und intransparente Kommunikation von Aktionären bzw. Zertifikatsinhabern nicht widerspruchslos hingenommen werden. Insofern kommt dem Ergebnis der beiden Hauptversammlungen eine weit über die beiden Gesellschaften hinausgehende Bedeutung zu.

Die nächsten Schritte des neu gewählten Boards sind klar definiert: Wie bereits im Vorfeld versprochen, werden im Interesse der Aktionäre strategische Optionen geprüft, durch die der Unternehmenswert gesteigert werden kann. Dieser "Strategie-Check" wird so rasch als möglich erfolgen und Basis für die Arbeit der kommenden Jahre sein. Im Gegensatz zu den Aussagen der abgewählten Unternehmensleitung ist nicht an eine Zerschlagung gedacht. Es gehe ausschließlich darum, wie den Aktionären die vom bisherigen Management zu verantwortenden Kursverluste bestmöglich ausgeglichen werden können.

Alle Verflechtungen mit der Meinl Bank Gruppe werden schnellstmöglich gekappt. Geprüft werden außerdem sämtliche Verträge mit den Management-Gesellschaften und mit der Meinl Bank, um bereits getätigte, möglicherweise ungerechtfertigte Zahlungen zurückzufordern sowie weitere Zahlungen an die Meinl Bank Gruppe unterbinden zu können. Es wird auch darum gehen, die Unternehmensgeschichte dahingehend aufzuarbeiten, ob bisher nicht bekannte, ungerechtfertigte Zahlungsströme an die Meinl Bank Gruppe stattgefunden haben oder die Gesellschaft ungerechtfertigt auf Leistungen verzichtet hat.

Weiters wird das neue Board alle bisherigen Investitionsentscheidungen untersuchen. Die Investmentpolitik soll nach Vorliegen des Strategie-Checks auf eine neue Basis gestellt werden, die in Zukunft marktgerechte Renditen ermöglichen soll.

Die neuen Boardmitglieder garantieren für die Einhaltung international üblicher Corporate Governance. Dies beinhaltet auch die Installierung von nachvollziehbaren Entscheidungsstrukturen und die Einführung von wirksamen Kontrollmechanismen, wie sie in vergleichbaren Investmentfondsgesellschaften auch international üblich sind. Die neuen Boardmitglieder stehen für die strikte Einhaltung aller rechtlichen Rahmenbedingungen und werden für marktübliche Kostenstrukturen sorgen. Die Kommunikation mit der Öffentlichkeit wird in Zukunft auf Basis der Grundsätze von Transparenz und gegenseitigem Vertrauen erfolgen und sich an den Maßstäben des Prime Markets der Wiener Börse orientieren.

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