FP-Gudenus zu Häupl: Schulpflicht ab fünf ist völlig unausgegorene Schwachsinnsidee!

Kindergarten muss kostenlos zur Verfügung stehen

Wien, 29-07-2008 (fpd) - Die Vorverlegung der Schulpflicht von
sechs auf fünf Jahre sei eine völlig unausgegorene Schwachsinnsidee Häupls. Zwar sei es ein Fortschritt des Wiener Bürgermeisters, wenn er endlich einmal aus seinem Tiefschlaf erwacht und zu Problemen in Wien Reaktionen zeigt. Wenn er, Häupl, allerdings nichts als Humbug von sich gibt, sei es besser, sich wieder der Wirkungskraft seiner gewohnten politischen Schlaftablette hinzugeben und weiter Urlaub in der Toskana zu machen, so heute der Wiener FPÖ Bildungs- und Jugendsprecher, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

Häupl könne seine Idee keinesfalls wirklich durchdacht haben und sich auch nicht mit den Kernaussagen der FPÖ beschäftigt haben. Das Vorziehen des Pflichtschulalters ändere nämlich nichts an der Tatsache, dass Familien trotzdem die Kostenbelastung von 300 Euro im Monat für den Kindergarten wenigstens zwei Jahre lang zu tragen haben. Eine tatsächliche Entlastung sei also mit dieser Idee nicht vorhanden und damit reine Illusion. Außerdem müsse Häupl nun endlich anerkennen, dass er sich mit seiner roten Stadtpolitik seit Jahren auf einem "lahmen Gaul" fortbewege, während ihm andere Bundesländer in gewaltigem Tempo davon galoppieren. Klar und deutlich bestätige sich dies am Beispiel Steiermark. Dort werde der Kindergarten nämlich künftig kostenlos angeboten werden und zwar unter einem SPÖ-Landeshauptmann, so Gudenus.

Des weiteren müsse dem Wiener Bürgermeister die Frage gestellt werden, was mit dem Angebot des Polytechnischen Lehrgangs passieren werde, wenn das neunte Pflichtschuljahr abgeschafft werden soll. Wird dieses dann aufgewertet oder soll es überhaupt noch existieren? Und sollen KINDER dann bereits mit 14 Jahren ihre Lehrzeit beginnen und sich also noch ein Jahr früher entscheiden, welchen Beruf sie anstreben wollen, wo man doch weiß, dass das schon mit 15 wahnsinnig schwierig für die betroffenen Teenager ist. Es sei auch nicht vorstellbar, dass fünfjährige Kinder den Stoff der ersten Klasse Volksschule genauso schnell und in derselben Menge aufnehmen können, wie sechsjährige. Damit würde man also ganz im Gegenteil mehr und nicht weniger Zeit für die Pflichtschule benötigen. Überlegt könne sich Häupl auch diese Aussage nicht haben, kritisiert Gudenus.

Außerdem: Wenn es darum gehe Vereine von roten Günstlingen sowie absurde Randgruppen zu fördern, so greife die SPÖ mit vollen Händen in den Steuertopf. Gudenus denkt dabei an den Verein Arena oder die Rosa Lila Villa, die beide jährlich generös mit Steuergeldern subventioniert werden. Das "Kulturzentrum Spittelberg" werde heuer mit 270.000 Euro gefördert. Damit unterstütze das rote Wien mit Steuergeldern linksradikale Vereine und einen Sadomasoklub (LIBERTINE Vienna SM Special Interest Group) scheinbar ohne Bedenken, wehre sich aber gleichzeitig mit Händen und Füßen gegen den sinnvollen Vorschlag von mittlerweile allen Oppositionsparteien, den Kindergarten gratis anzubieten, zumal dieser als Bildungseinrichtung gelte und somit jedem kostenlos zur Verfügung stehen sollte. Dem sei nichts mehr hinzuzufügen, außer einem Stirn runzeln und Kopf schütteln, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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