ÖVP Wien ad Vorschuljahr: "Häupls Forderung ist Eingeständnis des SP-Scheiterns"

Wien will nur finanzielle Verantwortung auf Bund abwälzen

Wien (OTS) - Ein "Ablenkungsmanöver" von der Kindergartenmisere in Wien ist für die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, die Forderung von Bürgermeister Häupl nach Vorverlegung der Schulpflicht: "Nur weil es die SP-Stadtregierung nicht schafft, die für die Sprach-Frühförderung benötigten Plätze im Kindergarten bereitzustellen, die Vorverlegung der Schulpflicht zu fordern, ist einfach lächerlich. Außerdem stellt sich Häupl damit gegen die 15a-Vereinbarung. Wie es aussieht, hat Häupl Angst davor, die Verantwortung für eine optimale Vorbereitung auf die Schule in den Wiener Kindergärten zu übernehmen. Stattdessen schiebt er diese Verantwortung - auch die finanzielle - auf den Bund ab, was umso bemerkenswerter ist, als Häupl in den vergangenen Tagen und Wochen nicht müde wurde, alles im Bund schlecht zu reden und Wien als das allein selig machende Paradies anzupreisen."

Die von Bürgermeister Häupl aufgestellte Forderung nach Vorverlegung der Schulpflicht sei daher nur als Eingeständnis des Scheiterns der Wiener SP-Bildungs- und Kindergartenpolitik zu werten, führt die VP-Stadträtin aus. Sie warnt davor, die zwischen SPÖ und ÖVP im vergangenen Jahr vereinbarte frühe Förderung zur optimalen Vorbereitung auf die Schulzeit in Frage zu stellen. "Häupl agiert wie ein Elefant im Porzellanladen, wenn er jetzt probiert, das von SPÖ und ÖVP gemeinsam Erreichte zu zerschlagen, nur weil Wahlkampf - die "Zeit fokussierter Unintelligenz" - ist und die Kindergartenmisere in Wien eskaliert. Sollte er das dennoch tun, dann trägt er ein Mehr an Chancengerechtigkeit für viele Kinder in Wien zu Grabe", schließt die VP-Bildungssprecherin.

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