ÖGJ: Führerschein für Lehrlinge unleistbar - Arbeitgeber soll zahlen

www.oegj.at bietet Online-Führerscheinprüfungs-Simulation als Mitgliederservice

Wien (ÖGJ/ÖGB) - "Für einen Lehrling mit 400 Euro Monatseinkommen ist der Führerschein schlicht und einfach unleistbar - und das in einer Zeit, wo von den jungen ArbeitnehmerInnen immer mehr Mobilität verlangt wird", sagt Florian Zuckerstätter, Bundessekretär der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) anlässlich eines Preisvergleichs, den die Arbeiterkammer heute veröffentlicht hat. Die AK-Forderung nach einer Preisauszeichnungspflicht und einem Online-Preismonitoring wird von der Gewerkschaftsjugend unterstützt. Außerdem fordert Zuckerstätter, dass der Arbeitgeber die Kosten für den B-Schein übernimmt. "Die Arbeitgeber stellen immer höhere Ansprüche an die Mobilität der Beschäftigten. Die sollte ihnen auch etwas wert sein", begründet Zuckerstätter.++++

ÖGJ-Forderungen für eine leistbare und sichere Führerscheinausbildung

+ Bezahlte Freizeit am ersten Prüfungstermin zur Führerscheinprüfung sowie während des verpflichtenden Fahrsicherheitstrainings.
+ Höchstpreis 1.000 Euro für den B-Schein
+ Kostenlose Wiederholung des Erste-Hilfe-Kurses alle zehn Jahre.
+ Billigere alkoholfreie Getränke in Bars und Diskotheken.

SERVICE: Um die Vorbereitung auf die Führerscheinprüfung zu erleichtern, stellt die ÖGJ ihren Mitgliedern auf www.oegj.at ein Online-Tool gratis zur Verfügung. Alle Fragen für A- und B-Schein können entweder im Original-Ablauf geübt oder im "Lernmodus" mit richtigen Antworten abgerufen werden.

ÖGB, 29. Juli 2008 Nr. 443

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