Leitner fordert Ende der wirtschaftspolitischen AUA-Geisterfahrt

ÖIAG will AUA-Freibrief, hat aber gar keinen Auftrag zur Privatisierung

St. Pölten. (OTS) - "Molterer, Michaelis und Ötsch sollen ihre wirtschaftspolitische Geisterfahrt endlich beenden", kommentiert der Vorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Dr. Sepp Leitner den heute bekannt gewordenen Wunsch der ÖIAG nach einem Totalverkauf der AUA.

Die ÖIAG habe keinerlei Privatisierungsauftrag, erinnert Leitner. Michaelis und Ötsch hätten tatenlos zugeschaut, wie die AUA in eine schwierige Situation schlittere, jetzt falle ihnen plötzlich keine andere Lösung als ein Totalverkauf ein: "Bis heute liegen weder Zahlen noch Zukunftsstrategien vor, wie sie jeder kleine Unternehmer aus dem Ärmel schüttelt", hat Leitner für die Vorgangsweise der ÖIAG nur ein Kopfschütteln übrig. Die von Ötsch und Michaelis geforderte maximale Flexibilisierung bei der Privatisierung bedeute nichts anderes als einen Freibrief, mit der AUA alles tun und lassen zu können. "Ich erwarte mir im Namen der der 18.000 ArbeitnehmerInnen der AUA und des Wirtschaftstandorts mehr Seriosität und Verantwortung. Eine Total-Privatisierung ist nichts anderes als eine Verscherbelung eines österreichischen Wirtschafts-Flaggschiffs", so Leitner abschließend.

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