Meinl Bank begrüßt MIP-Abstimmungsergebnis

Bei MAI Zerschlagung der Gesellschaft befürchtet

Wien (OTS) - Zu den Ergebnissen der am 28. Juli in Wien
abgehaltenen Hauptversammlung von Meinl International Power nimmt die Meinl Bank wie folgt Stellung:

Meinl International Power: Sehr gute Zukunftsperspektive

Das Ergebnis - mehrheitliche Zustimmung der Anleger zu den Board-Plänen unter Hans Haider - beweist, dass die Investoren, über ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein und Weitblick verfügen.

Mit der Entscheidung der außerordentlichen Hauptversammlung wurde auch das bereits im Vorfeld seitens der Meinl Bank aktiv und freiwillig angebotene Fairnessangebot angenommen.

Dieses Paket sieht die Beendigung des Market-Maker-Vertrages mit der Meinl Bank und eine deutliche Reduktion der Managementgebühren vor. Zusätzlich werden die Lizenzgebühren so lange sistiert, bis der durchschnittliche Kurs der MIP-Zertifikate im Quartal wieder den Ausgabekurs von 10 Euro erreicht hat.

"Im Interesse der Anleger haben wir konstruktiv an einer Lösung mitgearbeitet, die nun mehrheitlich angenommen wurde. Meinl International Power verfügt über eine gesunde Substanz, die nach der heutigen Entscheidung noch weiter ausgebaut wird - in einem zukunftsträchtigen Marktsegment ist die MIP sehr gut aufgestellt", heißt es seitens der Meinl Bank. Eine destruktive Zerschlagung durch kurzfristig profitorientierte Hedge Funds sei verhindert worden. Nun sei der Weg für einen Neubeginn frei.

Meinl Airport: Zerschlagung zum Nachteil der Privatanleger befürchtet

In den zeitgleich in Jersey abgehaltenen Hauptversammlungen der Meinl Airports International wurden alle vorgeschlagenen Beschlussanträge abgelehnt.

Die Meinl Bank bedauert diese Entscheidung. Dennoch muss festgehalten werden, dass der Substanzwert der MAI weit über dem derzeitigen Marktwert liegt und daher für eine langfristig positive Entwicklung der MAI weiterhin gute Voraussetzungen bestehen.

Das Management der MAI hat attraktive, zukunftsträchtige Investitionen getätigt und eine hervorragende Substanz für die Gesellschaft aufgebaut. Die Ablehnung des vom Board und der Meinl Bank präsentierten Fairness-Pakets für MAI bedeutet, dass die Verträge mit der Meinl Bank unverändert aufrecht bleiben und auch die vertraglich vereinbarten Gebühren an die Meinl Bank in vollem Umfang zu zahlen sind.

Nachdem das neu gewählte Board bis dato keine inhaltlichen Konzepte für die Zukunft von MAI vorgelegt hat, muss aus Sicht der Meinl Bank bezweifelt werden, ob hier eine Lösung im Interesse der Anleger gefunden wurde. Vielmehr ist eine Zerschlagung der Gesellschaft durch Hedgefonds zum Nachteil der privaten Anleger zu befürchten.

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