Frauenminister Silhavy besucht Gewaltschutzzentrum Niederösterreich und Frauenberatungsstelle Lilith in Krems

Wien (OTS) - Frauenministerin Heidrun Silhavy informierte sich
heute bei einem Besuch im Gewaltschutzzentrum NÖ in St. Pölten über die Betreuung von Frauen und Kindern in niederösterreichischen Einrichtungen. Interventionsstellen/Gewaltschutzzentren sind Opferschutzeinrichtungen und bieten Hilfe für Betroffene durch Sozialarbeit und leisten Unterstützung, um die Verfahren der Institutionen und Behörden so zu gestalten, dass die Rechte und Bedürfnisse der Opfer gewahrt werden. Die Zusammenarbeit mit den Behörden und mit Einrichtungen des psychosozialen Feldes sowie Präventionsarbeit durch Einbringen von Fachwissen in die gesellschaftspolitische Diskussion sind wesentliche Ziele der Zentren. Die Fallzahlen des niederösterreichischen Zentrums und seiner regionalen Außenstellen zeigen von der Notwendigkeit der Erhöhung des Frauenbudgets: Seit 2001 stiegen die Betreuungs- und Interventionsfälle um 122,50 Prozent.

" Gewaltschutzzentren sind einerseits unverzichtbare Einrichtungen als Unterstützung für Opfer von Gewalt und sie leisten darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Bewußtseinsbildung und damit zur Prävention. Ein besonderes Anliegen ist mir aber auch die Achtung auf den Sprachgebrauch, um die Würde des Einzelnen nicht zu verletzen. Das gilt auch für einen sensiblen Sprachgebrauch im Wahlkampf", betonte Frauenministerin Silhavy bei ihrem Besuch in St. Pölten.

Die Frauenberatungsstelle Lilith wurde 2001 in Krems eröffnet, ausgehend von den Anliegen der Frauen in der Stadt und vor allem in den umliegenden Gemeinden. Ziel war und ist es, ein Gegengewicht zur gesellschaftlichen Benachteiligung von Frauen, den Nachteilen weiblicher Sozialisation und Mehrfachbelastungen und den vielen Formen von Gewalt gegen Frauen in der Familie, in den Gesellschaftsstrukturen und im öffentlichen Raum zu schaffen. Der Fortbestand dieser Einrichtung konnte durch eine fast siebzig prozentige Erhöhung der Förderung aus dem Frauenbudget gesichert werden.

"Mir ist es ein besonderes Anliegen, die Chancengleichheit der Menschen im ländlichen Raum zu fördern und zu erhöhen. Das bedeutet auch ein flächendeckendes Angebot an Beratungsstellen und Einrichtungen in den Regionen", so Frauenministerin Silhavy.

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