Kräuter: Warum hat Finanzminister zugesehen, als AUA in veritable Krise schlitterte?

Parlamentarische Anfrage an Finanzminister eingebracht

Wien (SK) - Im Rahmen einer Presskonferenz am Dienstag kritisierte SPÖ-Rechungshofsprecher Günther Kräuter im Zusammenhang mit der Zukunft der AUA Finanzminister Molterer, aber auch Peter Michaelis und AUA-Chef Alfred Ötsch. "Vor ungefähr zwei Jahren war bei der AUA alles saniert. Vor einigen Monaten war noch eine Stand-Alone-Lösung das Allerbeste und jetzt gibt es die Appelle für einen strategischen Partner." Kräuter frage sich, "wofür hier derartig extreme Gagen bezahlt werden, wenn eine derartige Unternehmensperformance hingelegt wird", verweist aber auch auf die politische Verantwortung von Finanzminister Wilhelm Molterer. Auch sei für ihn die Doppelfunktion von Michaelis, einerseits als ÖIAG-Vorstand, andererseits als AUA-Aufsichtsratspräsident bedenklich****

"Ich habe, und das wird die entscheidende Frage sein, eine parlamentarische Anfrage eingebracht. Ich werde den entscheidenden Satz zitieren. Die Anfrage an den Bundesminister für Finanzen ist:
Warum wurde tatenlos zugesehen, dass die AUA durch fehlende Strategie, fehlende mittelfristige Planung, mangelhaftes Float-Management, sowie unterbliebenen Treibstoffsicherungsgeschäfte in eine veritable Krise geschlittert ist? Das ist die entscheidende Frage. Warum hat man seitens des Eigentümervertreters, für die ÖIAG zuständig Finanzminister Molterer, hier einfach zugesehen", so Kräuter. (Schluss) up

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