Pflegevorsorge statt Pflegelücke

Wien (OTS) - Demografischer Wandel und gesellschaftliche Entwicklungen bringen das staatliche Vorsorgesystem an seine Grenzen. Die private Pflegeversicherung kann als Ergänzung zur staatlichen Pflegeversicherung einen wesentlichen Beitrag zur Vorsorge leisten. Mit einem steuerlichen Anreiz des Staates könnte der Vorsorgewille noch weiter gestärkt werden.

Das Thema Pflege gilt als große gesellschaftspolitische Herausforderung für die nächsten Jahre. Die Grenzen des staatlichen Pflegevorsorgesystems sind bereits erreicht, neue Lösungen werden gesucht. Gerade in Sachen Vorsorge ist die private Versicherungswirtschaft kompetenter und bewährter Partner.
Sie bietet die entsprechende Ergänzung, um das Pflegesystem zukunftsfit zu gestalten. "Dazu bedarf es aber auch der Unterstützung der öffentlichen Hand: Mithilfe einer Ausweitung der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge auf die Pflegevorsorge würde - wie vor Jahren bei der Altersvorsorge - ein Signal des Staates für ergänzende Pflegevorsorge gesetzt werden ", appelliert VVO-Generalsekretär Dir. Dr. Louis Norman-Audenhove an die Politik.

Staatliche Vorsorgeförderung als Erfolgsmodell

Mit über 1,1 Millionen Verträgen ist die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge ein erfolgreiches Vorzeigemodell für das Zusammenspiel von staatlicher Förderung und Versicherungswirtschaft. Durch die Einbeziehung der bereits am Markt vorhandenen Pflegeversicherungen könnte der Staat nicht nur den Vorsorgewillen weiter stärken, sondern auch die Finanzierung durch die öffentliche Hand entlasten. "Um die Nachfrage zu erhöhen, bietet sich die Öffnung der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge - im Rahmen des bestehenden jährlichen Förderungsrahmens - für die Pflege an. Staatliche Förderung und steuerliche Anreize haben immerhin über 1,1 Millionen Kunden überzeugt. Das Konzept würde sich auch bei der Pflegevorsorge bewähren", ist Dir. Dr.
Louis Norman-Audenhove überzeugt.

Es gibt am Markt bereits eine Vielzahl von Pflegeprodukten bei an die zehn Anbietern. Der Grund warum nur etwa 39.000 Verträge abgeschlossen wurden, liegt auch sicher darin, dass nicht genau bekannt ist, was der Staat in Zukunft leisten kann oder leisten wird. Die Versicherung schützt jedenfalls vor Zugriffen auf das eigene Vermögen und vor Zugriffen auf das Einkommen der Angehörigen.

Rückfragen & Kontakt:

VVO Versicherungsverband Österreich
Kommunikation & PR
T 01/711 56/257, kommunikation@vvo.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VVO0001