SP-Haider: Öffentlicher Verkehr in OÖ - Fahrgastzahlen steigen weiter

Schwarz - Grün nimmt Schaden bei Nahverkehr bei Wahlkampfpolemik bewusst in Kauf

Linz (OTS) - Nunmehr haben die ÖBB weitere Daten über die Entwicklung der Fahrgastzahlen im Regionalverkehr in OÖ bekannt gegeben.
"Die Fahrgastzahlen im Regionalverkehr in Oberösterreich entwickeln sich weiterhin sehr positiv. Nunmehr liegen die Zahlen bis einschließlich Mai 2008 vor. Demnach stieg die Zahl der Fahrgäste gegenüber dem gleichen Zeitraum 2007 um 16,3 %. Die Steigerung hatte im 1. Quartal 2008 noch 13,4 % betragen. Laut ÖBB ist für das erste Halbjahr 2008 eine besonders positive Entwicklung zu erwarten. Diese Tatsache zeigt einmal mehr, wie unsachlich und polemisch die schwarz-grüne Kritik am Öffentlichen Verkehr ist", gab SP-Vorsitzender Erich Haider, Referent für den Öffentlichen Verkehr in der OÖ. Landesregierung, am Dienstag bekannt.

Objektiv betrachtet könne man auch sehen, dass die Steigerung im Österreichschnitt im 1. Quartal nur 10,9 % betragen habe. Da könne sich die Steigerung von 16,3 % bis Mai in OÖ wirklich sehen lassen, ergänzte Haider.

Besonders positiv sei die Entwicklung, wie auch schon vom OÖ Landesrechnungshof bestätigt, wo die vom Land OÖ umgesetzten Regionalverkehrskonzepte voll wirksam seien. So habe es etwa in Folge des Regionalverkehrskonzeptes Freistadt auf der Bahnstrecke Linz-Summerau von Jänner bis Mai 2008 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2007 eine Steigerung bei den Fahrgästen um 25,1 % gegeben. Beim Regionalverkehrskonzept Vöcklabruck betrage die Steigerung bei der Salzkammergut Bahn 22,8 %.
Auf der Strecke Richtung Passau sei ein Fahrgaststeigerung um 22,6 % zu verzeichnen und bei der Donauuferbahn um 13,8 %.
"Ich bin sehr froh, dass mehr Menschen den Öffentlichen Nahverkehr in OÖ nützen. Deshalb werde ich auch weiterhin für mehr Investitionen in den Öffentlichen Verkehr in OÖ vehement kämpfen. Denn auch der Rechnungshof hat eindeutig festgehalten, dass der Ausbau weiter gehen muss und die Unterstützung aller politischen Vertreter verdient. Daher ist es auch so unverständlich, dass Schwarz-Grün in OÖ mit ständiger polemischer Kritik offenbar bewusst Schaden für den Öffentlichen Verkehr in Kauf nimmt", kritisiert Erich Haider.

Nachdem sich sowohl schwarze wie auch grüne Spitzenfunktionäre bereits unverhohlen für Schwarz-Grün im Bund nach den Nationalratswahlen am 28. September ausgesprochen hätten, seien die Ausritte gegen den Öffentlichen Verkehr keine Überraschung. Offenbar wolle besonders die ÖVP von den von ihr zu verantwortenden gewaltigen Versäumnissen und Fehlentwicklungen in den ÖBB von 2000 bis 2007 ablenken. Erst SP-Verkehrsminister Werner Faymann habe begonnen, hier energisch gegenzusteuern. So werde in den Jahren 2008 bis 2013 um 60 % mehr Geld in den Neubau und die Instandhaltung der Bahninfrastruktur investiert. Bis 2006 habe die jährliche Investitionssumme nur 1.094 Mio. Euro betragen. Nun betrage sie 1.750 Mio. Euro, freut sich Erich Haider.

"Es ist durchsichtig und dürftig, wie die schwarz-grünen Wahlkämpfer in OÖ mit ihren Anwürfen gegen den Öffentlichen Verkehr die Bemühungen der SPÖ um Verbesserungen schlecht machen wollen. Dabei waren es gerade diese beiden Parteien, die in Oberösterreich dem Öffentlichen Verkehr über das Budget immer wieder Geld entzogen haben", zeigt SP-Vorsitzender Erich Haider auf.

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