Vermögenszuwachssteuer: Samariterbund begrüßt Buchinger-Vorschlag

Zweckwidmung wäre weiteres wichtiges Mosaiksteinchen auf dem Weg zu leistbarer Pflege für alle

Wien (OTS) - Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, freut sich, dass trotz der bevorstehenden Wahl konsequent an den wichtigsten aktuellen Themen weitergearbeitet wird. Der Vorschlag von Sozialminister Buchinger, mit einer zweckgewidmeten Vermögenszuwachssteuer ein sozial gerechteres Modell zu ermöglichen, ist - so wie alle Initiativen, die auch sozial Schwächeren eine Perspektive auf leistbare Pflege bieten - grundsätzlich zu begrüßen:
"Da es in unserem Land immer mehr Menschen gibt, die Pflegebedarf haben, muss die Politik reagieren und die Weichen stellen - und zwar so schnell wie möglich."

Seit geraumer Zeit pocht der Samariterbund auf Lösungen in dieser wichtigen Frage, die zuletzt durch die anhaltende Teuerungswelle und die hohe Inflationsrate zusätzliche Brisanz bekommen hat. " Eine Erhöhung des Pflegegeldes wird ebenso unabdingbar sein, wie eine finanziellen Unterstützung von pflegenden Angehörigen", meint der ASBÖ-Präsident. "Als Wohlstandsland ist es unsere Pflicht, jenen unter die Arme zu greifen, die unsere Unterstützung dringend benötigen. Neue Herausforderungen erfordern eben auch neue Wege." Eindringlich warnt Schnabl erneut vor der Armutsfalle, in die besonders Pflegegeldbezieher rascher denn je tappen können. "Wenn die Anpassungen der staatlichen Systeme mit den wirtschaftlichen Veränderungen nicht Schritt halten können, trifft es in erster Linie immer die sozial Schwächsten."

Seit 2007 fordert der Samariterbund anhand eines 10 Punkte-Programms "Neue Wege für die Pflege". Darunter fällt auch die Forderung nach einer "Kostentragung durch öffentliche Hand mit Selbstbehalten aus dem Einkommen" und eine "Volksfürsorgeversicherung"
(http://www.samariterbund.net/oesterreich/pressefoyer/1092).

"Viele Vorschläge der letzten Monate gehen in die richtige Richtung", meint Schnabl. "Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Dynamik auch bis zur bzw. nach der Wahl keinen Schwung einbüßt bzw. durch Wahlkampf-Scharmützel zwischen den Parteien an Seriosität verliert."

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