Faymann: "Wenn’s der Wirtschaft gut geht, soll es auch den Menschen gut gehen"

Viel Sympathie für SPÖ-Spitzenkandidaten in Niederösterreich - Die Menschen müssen im Mittelpunkt stehen

Bruck a.d.L. (SK) - Bei strahlendem Sommerwetter besuchte der designierte SPÖ-Vorsitzende, Infrastrukturminister Werner Faymann heute, Montag, das Bundesland Niederösterreich. Faymann betonte, dass er sich im direkten Gespräch mit den Menschen mit jenen Themen befassen möchte, die die Menschen in ihrem Alltag beschäftigen. Ihm gehe es um "Erneuerung" so Faymann: "Nutzen wir die verbleibenden neun Wochen bis zur Nationalratswahl um zu zeigen, dass es nach den ÖVP-Blockaden und dem Streit auch einen anderen, einen neuen Weg gibt". Voraussetzung dafür: "Wir dürfen nichts versprechen, was wir nicht halten können", so Faymanns Plädoyer. Am Programm des Niederösterreich-Tags standen u.a. ein Besuch des Flughafens Wien-Schwechat sowie ein Treffen mit sozialdemokratischen Funktionären in Bruck an der Leitha. Thema war auch die innere Sicherheit, wo Faymann die Notwendigkeit einer ausreichenden Zahl an Exekutivbeamten betonte. ****

Besonders herzlich wurde Faymann in Bruck von Bürgermeisterin Christa Vladyka begrüßt: "Ich freue mich schon, wenn wir nach der Wahl sagen können: ‚Herzlichen Glückwunsch, Bundeskanzler Werner Faymann’". Faymann selbst bekräftigte, dass es der Unterstützung aller aus der Sozialdemokratie bedürfe, um für die SPÖ ein gutes Wahlergebnis zu erreichen. Er jedenfalls wolle mit seiner Politik "den Menschen in den Mittelpunkt stellen", so Faymann, der bei seinem Niederösterreich-Tag vom niederösterreichischen SPÖ-Vorsitzenden Josef Leitner, dem niederösterreichischen Spitzenkandidaten, Nationalratsabgeordneten Hannes Fazekas und SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Laura Rudas begleitet wurde.

Unabdingbar sei für ihn, Faymann, dass Gesundheit und Ausbildung auch für Menschen mit durchschnittlichem Einkommen leistbar sein müssen. "Und wir brauchen für die Menschen, die unser Land wieder aufgebaut haben, Pensionen, für die wir uns nicht schämen müssen", so Faymann unter großem Applaus.

Faymann betont Wichtigkeit des Wirtschaftstandortes Flughafen Wien-Schwechat

Der Flughafen Wien-Schwechat sei mit rund 18.000 Arbeitsplätzen ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Umso wichtiger sei es da, diesen zentralen Wirtschaftsstandort zu stärken, so Faymann, der das "gute Funktionieren der Logistik während der Fußball-Europameisterschaft" besonders würdigte. Viele der MitarbeiterInnen des Flughafens müssen zur Arbeit einpendeln, daher sei eine Entlastung der PendlerInnen besonders wichtig, erklärten Faymann und Fazekas unisono.

Beim Besuch der Flughafenpolizei erklärte der designierte SPÖ-Chef, dass es "im subjektiven Sicherheitsempfinden der Menschen zuwenig Polizisten gibt". Daher müsse man in diesem Bereich "zusätzliche Schwerpunkte setzen", so Faymann, der sich gleichzeitig für das Heben von Wirtschaftlichkeitspotentialen (z.B. Beseitigung von Zweigleisigkeiten) aussprach. Bei der Erarbeitung eines neuen Exekutivdienstgesetzes würden jedenfalls die Gewerkschaftsvertreter beigezogen, betonte Faymann den Umstand, dass man "mit einem Team mehr erreicht".

Mediationsgruppe für Projekt "Spange Götzendorf" zusammenstellen

Thema beim Gespräch mit Vertretern der Gemeinde Enzersdorf war das Bauprojekt "Spange Götzendorf". Hier seien u.a. Umweltauflagen und auch Lärmschutzmaßnahmen zu berücksichtigen, so Faymann, der sich hier für die Zusammenstellung einer Mediationsgruppe aussprach. Hier gelte es, einen Ausgleich zwischen den Bürgerinteressen und der Bedeutung des Flughafens Wien-Schwechat als wichtiger Arbeitgeber zu finden, ergänzte Faymann, der auch die Bedeutung des Ausbaus des öffentlichen Verkehrs hervorhob.

Rudas: "Werner Faymann steht für die neue Politik des Dialogs"

SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Laura Rudas, die den SPÖ-Vorsitzenden bei seinem Niederösterreich-Tag begleitete, zeigte sich begeistert: "Wir haben heute die neue Politik gesehen. Werner Faymann steht für diese neue Politik des Dialogs". Faymann, dem viel Sympathie und Applaus entgegengebracht wurde, bekam anlässlich seines Heurigenbesuchs ein "kulinarisches Kraftpaket" geschenkt - verbunden mit einer klaren Unterstützungszusage. Beides könne er während der nächsten neun Wochen gut gebrauchen, bedankte sich Faymann bei den VertreterInnen der Bezirke Bruck und Schwechat.

Heute, Dienstag, wird der designierte SPÖ-Chef in der Steiermark sein, wo er u.a. der Eröffnung des Ganzsteintunnels in Mürzzuschlag beiwohnen wird. (Schluss) mb

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