BZÖ-Scheuch: SP-Vorsitzender Reinhart Rohr soll sich bei Dieter Mandl entschuldigen

Klagenfurt (OTS) - Nachdem KABEG-Vorstand Dieter Mandl seine Vorwürfe gegen den Dienst freigestellten LKH-Verwaltungsdirektor Wetzlinger präzisiert und mit Fakten untermauert hat, fordert BZÖ-Klubobmann Kurt Scheuch eine Entschuldigung des Kärntner SPÖ-Vorsitzender Reinhart Rohr. "Rohr hat in unqualifizierter Weise und ohne die Faktenlage zu kennen, Mandl diffamiert. Er hat sich reflexartig auf die Seite seines Parteifreundes Wetzlinger gestellt, ohne eine detaillierte Darstellung der Angelegenheit abzuwarten. Nun hat Mandl seine Vorwürfe mit Beweisen belegt, und der LKH-Aufsichtsrat hat einstimmig Mandls Forderung nach einer Sonderprüfung der Krankenhaus-Bilanzen zugestimmt. Rohr wird einsehen müssen, dass er auf dem Holzweg gewesen ist. Es soll sich für seine gehässigen Aussagen bei Dieter Mandl entschuldigen", so Scheuch.

Eine ausführliche Prüfung der Krankenhaus-Bilanzen werde zeigen, ob und in welchem Ausmaß Verfehlungen von Wetzlinger nachgewiesen werden können. Die SPÖ sei gut beraten, in Zukunft keine voreiligen Verteidigungsreden für Parteigenossen zu halten. Im Übrigen sei es schon erstaunlich, dass Rohr sich in letzter Zeit oft auf die Seite all jener stelle, die es mit Recht und Ordnung nicht so genau nehmen würden. "Rohr hat auch die straffällig gewordenen Asylwerber verteidigt, die von Landeshauptmann Haider abgeschoben worden sind. Und dass Rohr den ehemaligen Geschäftsführer des kürzlich in den Konkurs geschlitterten ARBÖ Kärnten, Andreas Krassnitzer, zu seinem Landesgeschäftsführer bestellt hat, rundet das kuriose Bild ab, das Rohr derzeit in der Öffentlichkeit bietet", sagt Scheuch.

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